Mobilität / Verkehr


Den motorisierten Individualverkehr wollen wir durch attraktive Alternativen verringern. Zudem sollen mehr verkehrsberuhigte Straßen und Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für mehr Sicherheit und Lärmschutz sorgen. Parallel muss unser Bus- und Bahnnetz attraktiver werden, um eine brauchbare Alternative zum Auto zu bieten. Die Verkehrssituation für die Nutzerinnen und Nutzer eines eigenen PKWs im Bezirk ist teilweise unzureichend. Wir lehnen jedoch den Bau neuer Straßen, wie den Bau der TVO (Tangentialverbindung OST) – besonders der vom Senat favorisierten Ostvariante – ab.

Der Grüne MobilPass Deutschland: Mobilität vereinfachen

Das undurchschaubare Tarifdickicht und die Unmöglichkeit, in Deutschland verkehrsträgerübergreifend Tickets zu buchen, ist einer der Gründe, warum nicht mehr Menschen die Angebote des öffentlichen Verkehrs nutzen. Andere Länder, wie die Schweiz, haben uns da ganz erheblich etwas voraus. Wir Grüne wollen das ändern und haben deshalb ein Konzept für den MobilPass Deutschland erarbeitet. Eine einfache, durchgängige Buchung und Bezahlung gesamter Reiseketten – von Bahnen über Busse bis zum Bike- oder Carsharing. Unser Konzept findet sich hier.

Bündnisgrüne setzen Radverkehr auf die Tagesordnung

Mit einem Antrag in der Bezirksverordneten­versammlung und dem Nachtragshaushalt im Abgeordnetenhaus setzen Bündnis 90/Die Grünen das Thema Radverkehr auf die Tagesordnung. Nach dem jahrelangen Stillstand werden die Weichen nun neu gestellt.

Um die Planungen in Marzahn-Hellersdorf konkret anzugehen, fordern wir das Bezirksamt auf, endlich Sitzungstermine für den von uns angeregten FahrRAT zu benennen. Dort wollen wir über die Erstellung des bereits  in der letzten Wahlperiode der BVV  beschlossenen Radwegekonzepts sprechen. Leider wurde das Thema Radverkehr bisher im Bezirk nicht mit Engagement angegangen.

Die neue bündnisgrüne Verkehrssenatorin dagegen nimmt sich der Aufgabe an. Mit dem Nachtragshaushalt wird auch Marzahn-Hellersdorf das Geld für zwei zusätzliche Personalstellen für die Radverkehrsplanung bereitgestellt. Darüber hinaus stehen 760.000 € für erste Radverkehrsprojekte in Marzahn-Hellersorf zur Verfügung. Konkret geht es um drei Projekte:

  • Radweg Lea-Grundig-Str. an der Straßenbahntrasse nördlich Wuhletalstr. 2 (Kosten: 160.000,00 €)
  • Radweg Hoyerswerdaer Straße – Landesgrenze (Kosten: 200.000,00 €)
  • Schutzstreifen/Radweg Marzahner Chaussee Ostbahn-AdK (Kosten: 400.000,00 €)

Im Laufe des Jahres werden weitere Vorhaben auf Vorschlag der Bezirksämter oder anderer Akteure ebenfalls realisiert. Der deutlich erhöhte Mittelansatz soll zudem die Möglichkeit schaffen, zusätzliche Vorhaben zur verstärkten Sanierung und Umgestaltung bestehender Radverkehrsinfrastruktur, besonders verkehrssicherheitsrelevante Ummarkierungen und kleinere Umbauten im Straßenraum (z. B. Bordabsenkungen, Mittelinseln) und zusätzliche Fahrradabstellanlagen zu finanzieren.
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Einladung: „GRÜNE Verkehrspolitik für Marzahn-Hellersdorf“

Jens-Holger Kirchner (Bild: S. Kirchner)

Jens-Holger Kirchner (Staatssekretär für Verkehr), Harald Moritz (MdA) und Akteure aus dem Kiez diskutieren über GRÜNE Verkehrspolitik für Marzahn-Hellersdorf. Themen werden unter anderem die Nahverkehrstangente, die TRAM zum S-Bahnhof Mahlsdorf, die Tangentialverbindung Ost (TVO) und sicherer Radverkehr sein.

Die Berliner Koalition hat sich zum Ziel gesetzt, dass Berliner Mobilitätskonzept an die sich wandelnden Mobilitätsbedürfnisse anzupassen. Dabei räumt die Koalition der Planung von Mobilitätsprojekten dem Erhalt und einer Förderung des Umweltverbundes grundsätzlich Priorität. Ein besonderer Schwerpunkt der Mobilitätspolitik ist der Erhalt der bestehenden Infrastruktur.

  • Wann: Montag, 24.04.2017, 18:00 Uhr
  • Wo: Evangelisches Gemeindezentrum Biesdorf Süd, Köpenicker Str. 165
  • Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren

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8 Tipps fürs Radfahren im Winter

Mit der richtigen Ausrüstung und ein paar Tipps zur Fahrweise macht Radfahren auch im Winter Spaß: Es bringt den Kreislauf in Schwung, baut Stress ab, spart den Erkältungstee oder den Weg ins Fitnessstudio:

  1. Sehen und gesehen werden: Beleuchtung am Fahrrad und helle, reflektierende Kleidung sind im Winter besonders wichtig.
  2. Es empfiehlt sich Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmer*innen zu halten. Kuscheln hält zwar warm, ist im Fall einer gemeinsamen Schlitterpartie jedoch eher ungünstig.
  3. Besser das Tempo reduzieren, besonders in den Kurven kann man sonst schnell wegrutschen. Vermeidet außerdem große und schnelle Lenkbewegungen.
  4. Lasst euer Rad lieber ausrollen statt zu bremsen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, bremst frühzeitig und vorsichtig
  5. Durch einen abgesenkten Sattel hat man schnell die Füße auf dem Boden, um beim Rutschen schnell wieder die Kontrolle über das Fahrrad zu bekommen.
  6.  Auf der Straße im Winter in Berlin leicht zu übersehen: Straßenbahnschienen die sehr rutschig sind und wo man stecken bleiben kann.
  7. Für mehr Halt auf der Fahrbahn: den Luftdruck im Reifen etwas absenken. Spezielle Winterreifen oder Spikes (mit Metallstiften besetzte Reifen) bieten höhere Sicherheit als normale Reifen bei Schnee und Eis.
  8. Das Zwiebelprinzip ist empfehlenswert beim Radfahren. Außerdem ist eine winddichte und wasserundurchlässige Oberbekleidung wichtig, auch eine Regenhose und Fahrradüberschuhe halten die Kälte fern. Bei Minusgraden kann es auch passieren, dass euer Fahrradschloss mal zufriert. Packt zur Sicherheit Enteisungsspray ein.

Quelle: BUND Magazin, ADFC

Anfrage zur Verkehrssituation in der Heinrich-Grüber-Straße

Kleine Anfrage von Cordula Streich (KA-006/VIII)

Ich frage das Bezirksamt:

1.) Wann werden die Bebauungsmaßnahmen in diesem Abschnitt voraussichtlich beendet sein?
Die Bebauung des Gebietes erfolgt durch einen privaten Investor sowie die jeweiligen Grundstückseigentümer. Informationen über die zeitlichen Abläufe liegen dem Straßen- und
Grünflächenamt (SGA) nicht vor.

2.) Ist beabsichtigt, die Straße nach Abschluss der Bebauungsmaßnahmen zu sanieren?
Eine Instandsetzung der Gehwege wird nach Beendigung der Bautätigkeit erfolgen.
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Bündnisgrüne bekräftigen Ablehnung der Trasse durch die Klandorfer Straße

cd-6217Zur Debatte um die Ortsumfahrung Ahrensfelde in der heutigen Bezirksverordnetenversammlung am 15.12.2016 erklärt Cordula Streich, Bezirksverordnete der Bündnisgrünen in Marzahn-Hellersdorf:

„Eine Troglösung und Schallschutzwände sind für ein Wohngebiet nicht geeignet und für die Anwohnerinnen und Anwohner in Marzahn Nord nicht zumutbar. Wir setzen uns deshalb für einen qualifizierten Abschluss des Verfahrens und eine Neuplanung ein. Insbesondere ist eine Verbesserung des ÖPNV erforderlich.“

 

Investition in Rad- und öffentlichen Nahverkehr

Durch die Einbindung von interessierten Bürger*innen in die
Arbeit der AG ÖPNV wollen 
wir die Entwicklung des 
öffentlichen Nahverkehrs in 
unserem Bezirk besser und transparenter machen. Wir wollen unser Bus- und Bahnnetz durch kürzere Taktzeiten, verbesserte Anschlüsse beim Umsteigen und längere Betriebszeiten 
attraktiver machen. Dazu müssen endlich alle Bahnhöfe barrierefrei werden. Mit dem von uns initiierten 
„FahrRAT“ wollen wir den Radverkehr fördern. Nach dem Vorbild eines Runden Tisches laufen hier das Erfahrungswissen und die verschiedenen Perspektiven zusammen.

Aus dem bündnisgrünen Wahlprogramm für die Wahlen in Marzahn-Hellersdorf am 18. September 2016.

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Zeit, dass sich was dreht: In Radverkehr investieren

Cordula Streich, Spitzenkandidatin für die Wahl zur BVV 2016

Cordula Streich, Spitzenkandidatin für die Wahl zur BVV 2016

Immer mehr Berliner*innen setzen auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel. Laut Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) fahren mittlerweile mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit als mit dem Bus oder der Straßenbahn. Zugleich finden 62 Prozent aller Berliner*innen, dass zu wenig für den Radverkehr getan wird und unterstützen die Forderungen des Volksentscheids Fahrrad. Unfälle mit tödlichem Ausgang für Radler*innen nehmen zu. Weil die Infrastruktur für den Radverkehr miserabel ist. Berlin muss endlich Fahrradstadt werden.

Deshalb unterstützen auch wir Bündnisgrüne den Volksentscheid und wollen, dass sich in Marzahn-Hellersdorf und ganz Berlin beim Radverkehr endlich ordentlich was dreht. Wenn sich die Bedingungen für Radler*innen endlich verbessern, können und werden noch viel mehr Berliner*innen auf das ökologischste Fortbewegungsmittel umsteigen.

Mit dem von uns in der BVV initiierten ‚FahrRAT‘ wollen wir auch in Marzahn-Hellersdorf den Radverkehr fördern. Nach dem Vorbild eines Runden Tisches laufen hier das Erfahrungswissen und die verschiedenen Perspektiven z.B. aus Verkehrsplanung, Verkehrssicherheit, Verwaltung, Forschung und Verkehrsverbänden zusammen und bilden die Basis für das breit angelegte Handlungskonzept zur Radverkehrsentwicklung.

Aus dem bündnisgrünen Wahlprogramm für die Wahlen in Marzahn-Hellersdorf am 18. September 2016:

Infostand mit Toni Hofreiter am Freitag, 16.9., S-Bhf. Mahlsdorf

20160415_toni-auf-dem-fahrrad_1Am Freitag, den 16.9. rollen wir den Radfahrer*innen abermals den roten Teppich aus. Am S-Bahnhof Mahlsdorf machen wir von 12 bis 15 Uhr mit einem Infostand auf die dortige Fahrradstellplatz-Situation aufmerksam und werben für eine Verbesserung der Fahrradinfrastruktur und andere bündnisgrüne Ideen für Marzahn-Hellersdorf.

Mit dabei von 13 bis 14 Uhr: Dr. Anton Hofreiter, Der Fraktionsvorsitzende von B90/Die Grünen im Bundestag. Er stellt sich euren Fragen und unterstützt den Kreisverband und seine Kandidat*innen im Wahlkampfendspurt. Nicht verpassen!