Mobilität / Verkehr


Den motorisierten Individualverkehr wollen wir durch attraktive Alternativen verringern. Zudem sollen mehr verkehrsberuhigte Straßen und Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für mehr Sicherheit und Lärmschutz sorgen. Parallel muss unser Bus- und Bahnnetz attraktiver werden, um eine brauchbare Alternative zum Auto zu bieten. Die Verkehrssituation für die Nutzerinnen und Nutzer eines eigenen PKWs im Bezirk ist teilweise unzureichend. Wir lehnen jedoch den Bau neuer Straßen, wie den Bau der TVO (Tangentialverbindung OST) – besonders der vom Senat favorisierten Ostvariante – ab.

8 Tipps fürs Radfahren im Winter

Mit der richtigen Ausrüstung und ein paar Tipps zur Fahrweise macht Radfahren auch im Winter Spaß: Es bringt den Kreislauf in Schwung, baut Stress ab, spart den Erkältungstee oder den Weg ins Fitnessstudio:

  1. Sehen und gesehen werden: Beleuchtung am Fahrrad und helle, reflektierende Kleidung sind im Winter besonders wichtig.
  2. Es empfiehlt sich Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmer*innen zu halten. Kuscheln hält zwar warm, ist im Fall einer gemeinsamen Schlitterpartie jedoch eher ungünstig.
  3. Besser das Tempo reduzieren, besonders in den Kurven kann man sonst schnell wegrutschen. Vermeidet außerdem große und schnelle Lenkbewegungen.
  4. Lasst euer Rad lieber ausrollen statt zu bremsen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, bremst frühzeitig und vorsichtig
  5. Durch einen abgesenkten Sattel hat man schnell die Füße auf dem Boden, um beim Rutschen schnell wieder die Kontrolle über das Fahrrad zu bekommen.
  6.  Auf der Straße im Winter in Berlin leicht zu übersehen: Straßenbahnschienen die sehr rutschig sind und wo man stecken bleiben kann.
  7. Für mehr Halt auf der Fahrbahn: den Luftdruck im Reifen etwas absenken. Spezielle Winterreifen oder Spikes (mit Metallstiften besetzte Reifen) bieten höhere Sicherheit als normale Reifen bei Schnee und Eis.
  8. Das Zwiebelprinzip ist empfehlenswert beim Radfahren. Außerdem ist eine winddichte und wasserundurchlässige Oberbekleidung wichtig, auch eine Regenhose und Fahrradüberschuhe halten die Kälte fern. Bei Minusgraden kann es auch passieren, dass euer Fahrradschloss mal zufriert. Packt zur Sicherheit Enteisungsspray ein.

Quelle: BUND Magazin, ADFC

Anfrage zur Verkehrssituation in der Heinrich-Grüber-Straße

Kleine Anfrage von Cordula Streich (KA-006/VIII)

Ich frage das Bezirksamt:

1.) Wann werden die Bebauungsmaßnahmen in diesem Abschnitt voraussichtlich beendet sein?
Die Bebauung des Gebietes erfolgt durch einen privaten Investor sowie die jeweiligen Grundstückseigentümer. Informationen über die zeitlichen Abläufe liegen dem Straßen- und
Grünflächenamt (SGA) nicht vor.

2.) Ist beabsichtigt, die Straße nach Abschluss der Bebauungsmaßnahmen zu sanieren?
Eine Instandsetzung der Gehwege wird nach Beendigung der Bautätigkeit erfolgen.
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Bündnisgrüne bekräftigen Ablehnung der Trasse durch die Klandorfer Straße

cd-6217Zur Debatte um die Ortsumfahrung Ahrensfelde in der heutigen Bezirksverordnetenversammlung am 15.12.2016 erklärt Cordula Streich, Bezirksverordnete der Bündnisgrünen in Marzahn-Hellersdorf:

„Eine Troglösung und Schallschutzwände sind für ein Wohngebiet nicht geeignet und für die Anwohnerinnen und Anwohner in Marzahn Nord nicht zumutbar. Wir setzen uns deshalb für einen qualifizierten Abschluss des Verfahrens und eine Neuplanung ein. Insbesondere ist eine Verbesserung des ÖPNV erforderlich.“

 

Investition in Rad- und öffentlichen Nahverkehr

Durch die Einbindung von interessierten Bürger*innen in die
Arbeit der AG ÖPNV wollen 
wir die Entwicklung des 
öffentlichen Nahverkehrs in 
unserem Bezirk besser und transparenter machen. Wir wollen unser Bus- und Bahnnetz durch kürzere Taktzeiten, verbesserte Anschlüsse beim Umsteigen und längere Betriebszeiten 
attraktiver machen. Dazu müssen endlich alle Bahnhöfe barrierefrei werden. Mit dem von uns initiierten 
„FahrRAT“ wollen wir den Radverkehr fördern. Nach dem Vorbild eines Runden Tisches laufen hier das Erfahrungswissen und die verschiedenen Perspektiven zusammen.

Aus dem bündnisgrünen Wahlprogramm für die Wahlen in Marzahn-Hellersdorf am 18. September 2016.

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Zeit, dass sich was dreht: In Radverkehr investieren

Cordula Streich, Spitzenkandidatin für die Wahl zur BVV 2016

Cordula Streich, Spitzenkandidatin für die Wahl zur BVV 2016

Immer mehr Berliner*innen setzen auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel. Laut Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) fahren mittlerweile mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit als mit dem Bus oder der Straßenbahn. Zugleich finden 62 Prozent aller Berliner*innen, dass zu wenig für den Radverkehr getan wird und unterstützen die Forderungen des Volksentscheids Fahrrad. Unfälle mit tödlichem Ausgang für Radler*innen nehmen zu. Weil die Infrastruktur für den Radverkehr miserabel ist. Berlin muss endlich Fahrradstadt werden.

Deshalb unterstützen auch wir Bündnisgrüne den Volksentscheid und wollen, dass sich in Marzahn-Hellersdorf und ganz Berlin beim Radverkehr endlich ordentlich was dreht. Wenn sich die Bedingungen für Radler*innen endlich verbessern, können und werden noch viel mehr Berliner*innen auf das ökologischste Fortbewegungsmittel umsteigen.

Mit dem von uns in der BVV initiierten ‚FahrRAT‘ wollen wir auch in Marzahn-Hellersdorf den Radverkehr fördern. Nach dem Vorbild eines Runden Tisches laufen hier das Erfahrungswissen und die verschiedenen Perspektiven z.B. aus Verkehrsplanung, Verkehrssicherheit, Verwaltung, Forschung und Verkehrsverbänden zusammen und bilden die Basis für das breit angelegte Handlungskonzept zur Radverkehrsentwicklung.

Aus dem bündnisgrünen Wahlprogramm für die Wahlen in Marzahn-Hellersdorf am 18. September 2016:

Infostand mit Toni Hofreiter am Freitag, 16.9., S-Bhf. Mahlsdorf

20160415_toni-auf-dem-fahrrad_1Am Freitag, den 16.9. rollen wir den Radfahrer*innen abermals den roten Teppich aus. Am S-Bahnhof Mahlsdorf machen wir von 12 bis 15 Uhr mit einem Infostand auf die dortige Fahrradstellplatz-Situation aufmerksam und werben für eine Verbesserung der Fahrradinfrastruktur und andere bündnisgrüne Ideen für Marzahn-Hellersdorf.

Mit dabei von 13 bis 14 Uhr: Dr. Anton Hofreiter, Der Fraktionsvorsitzende von B90/Die Grünen im Bundestag. Er stellt sich euren Fragen und unterstützt den Kreisverband und seine Kandidat*innen im Wahlkampfendspurt. Nicht verpassen!

Frische Farbe für U-Bahnhof

Berliner_WocheDer gemeinsame Antrag einer Einzelverordneten und der Bündnisgrünen Fraktion hatte zwar auf eine grundlegende Sanierung des Bahnhofsgebäudes U Elsterwerdaer Platz abgezielt, aber immerhin gibt es einen neuen Anstrich, wie die Berliner Woche berichtet: „Die BVG will das Gebäude des U-Bahnhofes Elsterwerdaer Platz nicht sanieren, sondern lediglich kleinere Reparaturen durchführen. Das geht aus ei20160424_165258ner Antwort des Verkehrsunternehmens auf eine entsprechende Bitte des Bezirksamtes hervor. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hatte das Bezirksamt gebeten, sich wegen der Durchnässung von Teilen des Gebäudes an die BVG zu wenden und eine Sanierung zu fordern. Nach Einschätzung der Berliner Verkehrsgesellschaft sind die feuchten Stellen jedoch nicht so erheblich, dass die Standsicherheit des Gebäudes gefährdet ist. Kurz vor der IGA im April 2017 will die BVG das Gebäude zumindest malern lassen.“

Haushaltstitel für Radwege

Berliner_WocheIn der Berliner Woche berichtet Harald Ritter über unseren bündnisgrünen Erfolg für die Finanzierung der Radverkehrinfrastruktur in Marzahn-Hellersdorf:
„Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) möchte im Nachtragshaushalt 2016/17 einen eigenen Titel für Radwege festschreiben. Die darin eingestellten Mittel sollen zur Reparatur, der Sanierung und Erweiterung von Radwegen im Bezirk genutzt werden. Ob dies möglich ist, soll das Bezirksamt klären. Einen entsprechenden Beschluss fasste die BVV auf ihrer jüngsten Sitzung auf Antrag von B’90/Grüne. Die Bündnisgrünen kritisieren die bisherige Einordnung der Radwege in den Haushaltsteil für Straßenbau. Dieses Verfahren werde der zunehmenden Bedeutung des Radverkehrs nicht gerecht. Zudem verhindere es, dass die Radwege im Vergleich zu den Autostraßen ausreichend berücksichtigt werden. Der Nachtragshaushalt wird nach den Wahlen im Herbst aufgestellt. Der Beschluss soll auch für alle späteren Haushaltspläne gelten.“

Quelle: http://www.berliner-woche.de/marzahn/verkehr/haushaltstitel-fuer-radwege-d105531.html

Bündnisgrüne Radtour am 30.07.16

Radfahren ist nicht nur0030_gross gut für die Gesundheit, sondern führt uns auch oftmals zu schönen Ecken unseres Bezirkes und diesmal auch ein Stückchen nach Brandenburg. Bündnis 90/Die Grünen laden deshalb zu einer Radtour am 30.07.16 um 11 Uhr ein und  alle Interessierten können mitradeln. Startpunkt ist der U-Bhf Hönow und die Fahrt dauert max. 3,5 Stunden.

Marzahn-Hellersdorf hat nicht nur den schönen Wuhleradweg – der quer durch den Bezirk läuft – zu bieten, sondern viele andere schöne Rad-Strecken. Deshalb veranstaltet der bündnisgrüne Kreisverband für alle Interessierten eine Radtour. Vom U-Bahnhof Hönow geht es zur Hönower Weiherkette, durch das Siedlungsgebiet Mahlsdorf Nord, durch Alt-Mahlsdorf, vorbei an den Bauvorhaben Oberschule Mahlsdorf und Porta, ins Erpetal. Dort gibt es eine kleine Stärkung mit Kaffee und Kuchen bevor es durch Mahlsdorf Süd, die Kaulsdorfer Seen, über den südlichen Wuhleradweg zum S & U-Bhf Wuhletal geht, wo unsere Fahrradtour endet.

„Das Fahrrad ist nicht nur gut für die Fitness, sondern auch ein wahrer Umweltschützer. Mit unserer Radtour wollen wir das Bewusstsein für dieses ökologische Fortbewegungsmittel stärken. Der Streifzug durch den Bezirk erleichtert den Teilnehmer*innen die Erkundung der Umgebung und zeigt günstige Wege mit dem Rad zu Alltags- und Ausflugszielen auf. Es können Kontakte geknüpft werden und Marzahn-Hellersdorf erschließt sich von seiner fahrradfreundlichen Seite. Jeder kann hierbei erleben, dass Radfahren Spaß macht, die Gesundheit fördert und man dabei ganz einfach einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt leistet. An verschiedenen Stationen werden wir den Teilnehmer*innen zudem interessante Details zu den Themen Stadtentwicklung, Umweltschutz und Wuhlerenaturierung Südteil liefern. Bei Dauerregen muss die Radtour leider ausfallen.“