Marzahn-Hellersdorf bekommt 150 neue Bäume

Derzeit starten Pflanzungen von neuen Straßenbäumen der Stadtbaumkampagne in Marzahn-Hellersdorf. Schwerpunkt ist in diesem Frühjahr Marzahn (Nord). Geplant ist die Pflanzung von: 8 Linden in der Klandorfer Straße, 24 Spitz-Ahorn und 10 Hainbuchen in der Eichhorster Straße, 5 Hainbuchen und 5 Japanische Flügelnuss in der Rosenbecker Straße. Hinzu kommen 8 Kastanien für die Otto-Nagel-Straße in Biesdorf. Die vollständige Liste finden sie hier.

Vielen Dank Allen, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, diese Pflanzungen zu ermöglichen.

Natürlich können Sie jederzeit unabhängig von einem bestimmten Standort ganz allgemein für Pflanzungen der Stadtbaumkampagne in Berlin spenden.

Die neuen Pflanzungen sind nur ein Baustein auf dem Weg hin zu einer positiven Baumstatistik, d.h. dass mehr Bäume gepflanzt als gefällt werden. Wir fordern das Bezirksamt immer wieder aktiv auf, Standorte für Baumpflanzungen zu suchen und selbst mehr Pflanzungen vorzunehmen.

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Danke allen Mitarbeitenden im Einzelhandel

Immer aufs Neue Dank sagen, zeigt, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind. Warum wird uns das erst in Zeiten einer Krise bewusst? Plötzlich rücken sog. „systemrelevante“ (das Wort hat Chancen, zum Wort des Jahres 2020 zu werden) Berufe in den Fokus, machen uns klar, wie wichtig gerade die unterprivilegierten, weil unterbezahlten, Beschäftigten in unserer Gesellschaft sind. Auffallend, dass das vor Allem Frauen betrifft, ob Pflegekräfte oder Verkäuferinnen. 73% des Verkaufspersonals sind weiblich.

Dieses ist mehrfach gebeutelt. Die Verkaufskräfte sind dem Risiko einer Infektion in einem besonderen Maße ausgesetzt und es hat eine ganze Weile gedauert, bis allmählich Schutzmaßnahmen vor Übertragung getroffen wurden wie bspw. Spuckschutz an den Kassen. Und dann trifft sie der Unmut der Kundschaft, die ihren Frust über die leer gehamsterten Regale an den Verkaufskräften abreagiert.

Wir sehen auch hier Chancen für eine solidarische Lastenverteilung und für eine längst fällige Wertschätzung bisher wenig beachteter, aber für das Funktionieren unserer Gesellschaft zentral wichtiger Tätigkeiten, die uns im wahrsten Sinne des Wortes am Leben halten. Wir fordern auch für die Verkäuferinnen und Verkäufer, das Lohngefüge angemessen und gerecht zu gestalten.

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Chance für Waldkindergarten am Buckower Ring

Mit BVV-Beschluss vom 27. Februar 2020 ist es nun amtlich: Auf dem umstrittenen Gelände am Buckower Ring werden ein Kinderspielplatz und ein Kindergarten errichtet.

Wir Bündnisgrüne hatten uns bereits vor längerer Zeit mit den Menschen der BI getroffen, die sich mit aller Kraft für einen Waldkindergarten eingesetzt haben. Ihnen war und ist wichtig, das naturbelassene Gelände, das bis zum Wuhletal reicht, unangetastet zu lassen, Fällungen, die fast jede Baumaßnahme mit sich bringen würde, zu verhindern. Deshalb ist die Idee eines Waldkindergartens der einzig richtige Weg.

Die Pädagogin Inka Seidel-Grothe unterstützt dieses Projekt von Anbeginn. „Es ist eine ideale Symbiose, die es umzusetzen gilt: Einerseits wird mit einem Waldkindergarten auf diesem Gelände wertvolle Stadtnatur erhalten und andererseits der großen Nachfrage für Kindergarten-Plätze im Bezirk gerecht. Kinder brauchen u.v.a. einen gesunden Lebensraum für eine gesunde Entwicklung. Nichts bietet dies besser als Naturplätze, die notwendige Räume für Stadtkinder, Stadt-Tiere und Stadtklima sind.“

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Wir sind mehr wert!

In vielen der jetzt als systemrelevant eingestuften Berufen liegt der Frauenanteil deutlich höher als der der Männer. Und ja, auch wir Bündnisgrünen aus Marzahn-Hellersdorf haben uns in die viel kritisierten Danksagungen eingereiht. Dass damit eigentlich die im wahrsten Sinne des Wortes tragende Rolle der Frauen als selbstverständlich und natürlich bezeichnet wird, stellte auch die Journalistin Nicole Schöndorfer in ihrem Podcast „Darf sie das?“ heraus.

Doch wie können wir dafür sorgen, dass unsere Worte nicht leer bleiben und wir nicht dazu beitragen, Frauen und ihre (unbezahlte) Care-Arbeit als den natürlichen Willen und als Geschenk darzustellen? Care-Arbeit ist hierbei die Gesamtheit an Leistungen von oft Frauen, die in unserer Gesellschaft mit einer Erwartung der Selbstverständlichkeit wahrgenommen werden. Dies betrifft zum Beispiel die Kindererziehung, die Führung des Haushalts, die Pflege von Angehörigen, Aufrechterhaltung von sozialen Beziehungen außerhalb der Partnerschaft, an Geburtstage und Feiertage denken und vieles mehr.

Wir möchten für Gleichstellung zwischen den Geschlechtern sorgen. Wir Bündnisgrünen fordern seit langem immer wieder, dass Arbeitszeit flexibler werden muss und man aus Teilzeit in Vollzeit zurückkehren kann. Auch die bezahlte Care-Arbeit sollte besser entlohnt werden. Wir treten ein für angemessene Arbeitsbedingungen in Pflege- und Erziehungsberufen. Das Ehegattensplitting verschärft eine ungleiche Verteilung der unbezahlten Care-Arbeit; wir wollen es daher ersetzen durch eine gezielte Förderung von Familien mit Kindern. Doch all diese Bausteine sind nur der Anfang auf dem Weg in eine gleichberechtigte Welt. Wir sind noch lange nicht fertig.

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Wir möchten DANKE sagen

Wir möchten einfach nur DANKE sagen. Danke an all die, die in unserem Bezirk wichtige Dinge am Laufen halten. Ohne all sie könnten wir die #Coronakrise nicht meistern. Besonders ihnen gilt in diesen Zeiten unsere Anerkennung. Deshalb brauchen sie unsere Unterstützung. Teilt diese Botschaft und zeigt damit euren Dank. Welche Forderungen Bündnis 90/Die Grünen für das Gesundheitswesen, die Lebensmittelbranche, die Künstler*innen, die Kleinunternehmen und vielen anderen haben, findet ihr hier:

Grüne Forderungen für das Gesundheitswesen, die Lebensmittelbranche, die Künstler*innen, die Kleinunternehmen und vielen anderen

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Hilfe in Krisen #Corona

In Krisen nimmt auch Gewalt oft zu. Frauen, Kinder und auch Männer sind davon betroffen. Mit den oben genannten Nummern können Sie – wenn Sie von Gewalt betroffen sind – Hilfe erhalten. Wir bitten Sie: Nutzen Sie sie.

Die aktuelle Situation mit der Beschränkung auf den häuslichen Raum verschärft vor allem die Gefährdungslage für von Gewalt betroffene Frauen – in Peking stieg die häusliche Gewalt in der Krisenzeit um das Dreifache an. Familienmitglieder müssen zuhause bleiben, Kinderbetreuung kann öffentlich nicht mehr gewährleistet werden. Existenzielle Sorgen kommen zu diesem Stress oft dazu. Die potentielle Gefahr der Gewaltausübung steigt. Durch die Abnahme der sozialen Kontakte sinkt zudem die öffentliche Kontrolle für Fälle häuslicher Gewalt. Weder Beratungsstellen noch Frauenhäuser stehen uneingeschränkt zur Verfügung – und in dieser Krise verschärft sich die Lage dramatisch.

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Politik in Zeiten von Corona

Gerade jetzt zeigt sich, dass politisches Handeln trotz Corona unbedingt weiter gehen muss. Grenzen werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und auf schlecht bezahlten Berufen lastet die größte Verantwortung.

Es ist wichtig, dass wir für die Care-Berufe langfristig bessere Arbeitsbedingungen schaffen. Und es ist wichtig, dass wir weiter gegen Nationalismus kämpfen. Nicht nur heute am internationalen Aktionstag gegen Rassismus, sondern jeden Tag.

Lasst uns gemeinsam die digitalen Lösungen nutzen und weiter für unsere Werte einstehen. Lasst uns gemeinsam Mut bewahren in einer Zeit, in der wir nicht wissen was morgen kommt. Lasst unsere Solidarität und die Vielfalt siegen.

Nutzt eure sozialen Medien, damit eure Stimmen laut sind. Führt vermehrt Gespräche in der Familie. Politik kann jetzt auch digital geschehen.

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Wir sagen DANKE!

Die Corona-Krise ist eine Belastung für die ganze Gesellschaft, im Besonderen jedoch für Menschen in Care-Berufen.

Was wäre unsere Gesellschaft, nicht nur in der Zeit von Corona, ohne Pflegekräfte? Sie arbeiten bis zur Erschöpfung und werden dennoch schlecht bezahlt. Der Vorschlag, den Zugang ausländischer Fachkräfte in Care-Berufen zu erleichtern, kommt zu spät.

Deshalb fordern wir: Die kurzfristige Bekämpfung der Krise muss mit dem langfristigen Versprechen einhergehen, dass sich für die, die gerade die größte Last schultern, endlich was ändert.
Augenblicklich bleibt uns nur, DANKE zu sagen und die Online-Petition zu zeichnen.

zur Online-Petition

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Nachbarschaftshilfe in Zeiten des Corona-Virus

Das Coronavirus und die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung stellen uns alle vor Herausforderungen. Menschen, die zur Risikogruppe gehören, verdienen jedoch unser aller Rücksicht.

Wir werden vorläufig alle Treffen absagen und bieten Telefon- und Online-Angebote an, welche auf unserer Webseite einzusehen sind.

Auf der Internetseite des Bezirksamtes werden aktuelle Informationen zu Corona und der Verwaltungsarbeit im Bezirk veröffentlicht: https://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.907005.php

Wie kann geholfen werden?
Der Kreisverband Tempelhof-Schöneberg hat eine Vorlage erstellt, mit der im Wohnhaus oder der Nachbarschaft erfragt werden kann, ob ein Mensch aus der Risikogruppe Unterstützung beim Kauf von Medikamenten und Lebensmitteln benötigt. Gerade diese Menschen verdienen unsere Mithilfe zurzeit besonders.
https://gruene-ts.de/aushang-nachbarschaftshilfe/

Wo informiere ich mich?

Senatsverwaltung Gesundheit Berlin: Aktuelle Hinweise für Berlinerinnen und Berliner
https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/gesundheitsschutz-und-umwelt/infektionsschutz/coronavirus/
Hotline Coronavirus der Senatsverwaltung für Gesundheit: (030) 9028-2828 (täglich von 8:00-20:00 Uhr)

Kassenärztliche Vereinigung: Aktuelle Hinweise für Berlinerinnen und Berliner
https://www.kvberlin.de/30patienten/index.html

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe: – Informationen für Unternehmen in Berlin
https://www.berlin.de/sen/web/corona/

Robert Koch Institut (RKI): Tagesaktuelle und fachspezifische Informationen zu Infektionszahlen, Risikogebieten, Infektionsschutzmaßnahmen, Empfehlungen für Veranstaltungen
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA): allgemeinverständliche Informationen und praktische Tipps für Verhaltensmaßnahmen, Hygienetipps etc.
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

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