Baumschutz Bruno-Baum-Straße/Hänflingsteig

Bei vielen Neubauten werden immer wieder achtlos bestehende Bäume gefällt, um „Baufreiheit“ zu schaffen.

Damit dies beim Bau der geplanten Schule in der Bruno-Baum-Straße nicht passiert, hat Nickel von Neumann in der BVV einen Antrag für den Erhalt der alten Bestandsbäume eingebracht (Drucksache 2047/VIII). Insbesondere die geschichtsträchtige Weide sowie die Robinie sollen erhalten bleiben.
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Gedenken am Sinti-Stein

Gedenken am Sinti – Stein

Auf dem Parkfriedhof Marzahn gedenken wir am 14. Juni der verfolgten und ermordeten Sinti und Roma. Marzahn ist ein Ort, an dem die Sinti gesammelt wurden, um die Stadt Berlin für die Olympischen Spiele 1936 „Zigeunerrein“ zu machen.

Die Sinti wurden in einer Aktion aus ihren Wohnungen im Stadtgebiet geholt und nach Marzahn auf den sog. „Rastplatz“ gebracht. Dort auf den Rieselfeldern wurden sie unter unvorstellbar schlechten hygienischen Bedingungen gefangen gehalten.

Sehr viele von ihnen wurden später in die Vernichtungslager der Nationalsozialisten transportiert und ermordet.

Die Vorsitzende des Landesverbandes der Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V., Petra Rosenberg, mahnte in ihren Worten davor, Menschen zu „Sündenböcken“ zu machen. So wie damals werden in vielen Ländern Sinti und Roma immer noch für alles Schlechte verantwortlich gemacht und benachteiligt.

Als Vertreter der Generation, die im Schulunterricht noch „Rassismus“ gelehrt bekommen hat, sprach Ernst-Gottfried Buntrock bewegende Worte und unterstrich seine Hoffnung, dass die Generation seiner Kinder und Enkel wachsam gegen Rassismus auftritt.

In diesem Jahr hatte die Veranstaltung wegen der Pandemieregeln einen etwas anderen Ablauf.

Die Teilnehmer*innen gingen nach der Ablage Ihrer Blumen zu einem Gräberfeld, auf dem Kinder und Jugendliche begraben liegen, die im Sinti Lager in Marzahn verstorben sind. Ihre Namen wurden durch junge Sinti und Roma verlesen.

Nickel v. Neumann

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FahrRat

FahrRat beschließt umfangreiches Maßnahmenpaket zur Steigerung der Verkehrssicherheit

Die Ergebnisse vom FahrRat machen Mut. Die Anträge stießen auf eine breite Zustimmung. Mit den neuen Beschlüssen wird die Erwartung der am FahrRat teilnehmenden Verbände und Parteien an eine zügige Umsetzung von Radverkehrsmaßnahmen im Bezirk einmal mehr deutlich.

Gerade anhand der Umsetzung von PopUp-Radwegen wird sich zeigen, inwieweit das Bezirksamt an der Verkehrswende mit einem größeren Radverkehrsanteil interessiert ist. Die Unterstützung von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, insbesondere mit finanziellen Mitteln, ist dabei abgesichert. weiterlesen »

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Teilnahme von Bürger*innen an BVV-Sitzungen schnell wieder ermöglichen

Durch die Corona-Pandemie geriet das öffentliche Leben weitestgehend zum Stillstand. Dies betraf auch die Arbeit der Bezirksverordneten. Über mehrere Wochen konnte die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) aufgrund Pandemie-Regeln nicht mehr tagen. Erst Ende Mai gab es wieder die erste Sitzung. Unter Wahrung der Sicherheits- und Abstandsregeln fand sie in der Frauensporthalle und unter sehr eingeschränkten Bedingungen statt. So saßen etwa die Bezirksverordneten an Einzeltischen und trugen Schutzmasken. Das Redner*innen-Pult musste nach jeder Rede desinfiziert werden. Doch Besucher*innen waren nicht zugelassen. Lediglich ein Live-Stream wurde angeboten. Klar ist: Um die Corona-Pandemie einzudämmen sind strenge Regeln sinnvoll. Dennoch bedarf es die Wahrung von demokratischen Rechten und der Teilhabe aller Interessierten. Deshalb braucht es die schnellstmögliche Wiederzulassung – unter Wahrung der Corona-Regeln – von Besucher*innen. weiterlesen »

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Sommerfest 2020

Einladung zum Bündnisgrünen Bewegten Sommerfest

Unser Solarer Sonnabend im August ist, wie so vieles, dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Zum Leben mit den Beschränkungen gehört auch Bewegungsmangel. Drum laden wir euch mit euren Familien zu einem Treffen mit Bewegung, Sport, Klönen, Essen und Trinken ein.

Samstag, 13. Juni 2020 um 15 Uhr

Wir treffen uns an der Apollofalterallee vor den Schmetterlingswiesen. Nach einer kleinen Erwärmung werden wir zum anderen Ende der Wiesen laufen, joggen, sprinten, walken, ein/e Jede*r nach eigenem Vermögen oder Wollen. Dort sind Trimm-dich-Geräte, und wer will, kann sich dann trimmen. Gerne könnt ihr auch Spielgeräte mitbringen wie Frisbee, Federball oder oder oder.
Das anschließende Picknick möchten wir uns doch verdienen! Wir würden uns freuen, wenn Ihr für das gemeinsame Picknick eine Kleinigkeit mitbringt.
Wir freuen uns auf den Tag mit euch! Wenn allerdings das Wetter nicht mitspielt und es regnet, muss unser Vorhaben leider ausfallen.

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Weniger Plastikabfälle bei Festen in Marzahn-Hellersdorf

Cordula Streich, Bezirksverordnete

Im Frühjahr 2019 hatte die bündnisgrüne Bezirksverordnete Cordula Streich einen Beschluss der BVV zum Thema „Weniger Plastikmüll in Marzahn-Hellersdorf“ (Drucksache 1363/VIII) erwirkt. Im Mai 2020 hat das Bezirksamt nun erklärt, dem nachzukommen. So wird bei Ausschreibungen von Veranstaltungen (in Verantwortung des Bezirksamtes) die Vermeidung von Plastikverpackungen gefordert und bei der Auswahlentscheidung als prioritäres Kriterium berücksichtigt.

Dies ist ein wichtiger Schritt, um unserem Ziel „ZeroWaste“ (Kein Abfall) näher zu kommen. Bei Genehmigungen will das Bezirksamt es bei Hinweisen belassen. Wir werden die Wirksamkeit dieses freiwilligen Weges verfolgen und behalten uns vor, dem Beispiel andere Städte und Kommunen folgend, verbindlichere Vorgaben zu schaffen.
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PopUp-Radweg Landsberger Allee

RADStammtisch: PopUp-Radweg Landsberger Allee, Schulwegsicherheit, Stellennachbesetzung

Am digitalen Radstammtisch des bündnisgrünen Kreisverbandes wurde lebhaft über notwendige Anpassungen der Verkehrsinfrastruktur anlässlich der Pandemie diskutiert. Ergebnis waren drei Forderungen an das Bezirksamt sowie die Senatsverwaltung.
PopUp-Radweg auf der Landberger Allee
Langsam werden viele Bereiche des öffentlichen Lebens wieder hochgefahren. Es zeigt sich, dass viele ÖPNV-Nutzer umsteigen auf das Rad oder das Auto. Die Landsberger Allee ist eine zentrale Verbindung zum Arbeitsplatz vieler Pendler*innen. Wir fordern, eine bestenfalls durchgehende Radinfrastruktur kurzfristig umzusetzen, um mit den richtigen Anreizen Staus gar nicht erst entstehen zu lassen. Die Stadträt*innen von Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg haben die Chance und die Verantwortung, gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz den veränderten Bedarfen gerecht zu werden und die Sicherheit und den Verkehrsfluss für ALLE Verkehrsteilnehmenden sicherzustellen. Die Regelpläne für Pandemie-Infrastruktur geben die erforderlichen Verwaltungsmittel an die Hand.

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Abschied von Klaus Teßmann

Ausgerechnet am Himmelfahrtstag würdigten viele Akteur*innen aus Politik und Gesellschaft des Bezirkes den plötzlich verstorbenen Journalisten, Aktiven, Kochkünstler und Genießer Klaus Teßmann mit einer Käsekuchen-Tafel. Er liebte das Essen, er liebte Käsekuchen.

Matthias Bielor von der Spielplatzinitiative hatte auf den Abenteuerspielplatz Marzahn Nord-West eingeladen. Als immer wunderbarer Gastgeber organisierte er, dass Alle, die ihre Verbundenheit zu Klaus Teßmann zum Ausdruck bringen wollten, am Mikrophon etwas sagen, singen oder gar auf der Mundharmonika spielen konnten. weiterlesen »

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Eine Informationsveranstaltung zu den Planungen für das Wernerbad

Nach der Übertragung des Gelände des ehemaligen Wernerbades an die landeseigene Berlinovo Grundstücksentwicklungs GmbH sind die Planungen für das Demenzpflegezentrum der landeseigenen Vivantes Forum für Senioren GmbH auf der Zielgerade. Zuletzt hatte Stefan Ziller über den bekannten Planungsstand informiert. Ein Bauantrag wird für dem Herbst angestrebt. Die Bauarbeiten sollen „umgehend“ nach Erteilung der Baugenehmigung beginnen und bis 2022 oder 2023 fertig werden. Die Einrichtung soll 110 bis 115 Plätzen bieten und in Form eines Demenzdorfes einen geschlossen Schutzraum für Menschen mit Demenz bieten. Die bündnisgrünen Bezirksverordneten setzen sich mit einem Antrag für eine Informationsveranstaltung für interessierte Anwohner*innen ein (Drucksache – 2017/VIII).
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