Biesdorfer Baggersee

Weiter keine legale Badestelle am Biesdorfer Baggersee

In der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf im August hat Nickel von Neumann das Bezirksamt gefragt, welche Möglichkeiten bestehen, um am Biesdorfer Baggersee eine offizielle Badestelle einzurichten (Drucksache 2099/VIII). Die nun vorliegende schriftliche schriftliche Antwort macht klar, dass eine Badestelle an diesem Ort kurzfristig keine Realisierungschance hat. In der Machbarkeitsstudie für ein Freibad für Marzahn-Hellersdorf wurde jedoch ein Badeschiff am Biesdorfer Baggersee geprüft. Damit würde ergänzend zum geplanten Freibad eine weitere legale Bademöglichkeit in Marzahn-Hellersdorf geschaffen. Der Bedarf lässt sich an jedem Sommerwochenende beobachten.

Der Biesdorfer Baggersee (BBS) dient der Regenentwässerung großer Flächen des Bezirks, dazu gehören die Einzugsgebiete Blumberger Damm, Allee der Kosmonauten und Biesdorf-Süd. Aufgrund der Größe des Einzugsgebietes (ca. 600 Hektar) und der Belastung der zu entwässernden Straßenflächen ergibt sich eine enorme Belastung des Gewässers durch den Eintrag von C-, P- und N-Verbindungen, welche das mikrobielle Wachstum fördern, v.a. im Falle eines Starkregenereignisses nach längeren Trockenperioden i.V.m. hohen Temperaturen. Im BBS kann eine Ausbreitung von toxinbildenden Cyanobaktierien mitunter lebensgefährliche Ausmaße annehmen, v.a. für sehr junge und sehr alte Badegäste. Aus fachlicher Sicht ist daher von einer Duldung des Badebetriebs an den bezirklichen Gewässern, insbesondere (aber nicht ausschließlich) am BBS, abzuraten.

Zuletzt hatte das Deutsche Rote Kreuz (Kreisverband Berlin Nordost) angesichts der trotz allem massiven Badennutzung auch auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen mit Rettungskräften die Badestelle gesichert. Die aktuelle Übernutzung der gelebten Badestellen in Marzahn-Hellersdorf bleibt daher ein Problem. Wir setzen uns dafür ein, die Standortfrage für das Freibad schnell im Konsens zu klären und die Planungsmittel für den Bau bereits im kommenden Landeshaushalt bereit zu stellen.
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Dienst-iPhone: internetfähige Mobiltelefone für den Dienstbedarf des Bezirksamtes

Die Mitarbeiter*innen des Jugendamtes (RSD) erhalten internetfähige Mobiltelefone für den Dienstbedarf. Die Mittel dazu stehen zur Verfügung, die Geräte sind jedoch noch nicht angekommen. Die technische Ausstattung auf der Höhe der Zeit ist ein wichtiger Baustein, um die Stellen der öffentlichen Verwaltung attraktiver zu gestalten. Auch in anderen Bereichen setzt das Bezirksamt auf die mobile Arbeitsfähigkeit.

Darüber informiert das Bezirksamt in der schriftlichen Beantwortung einer Frage von Nickel von Neumamm in der Augustsitzung der Bezirksverordnetenversammlung (Drucksache 2104/VIII).
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Freibad

Alle wollen ein Freibad – aber wann werden wir Baden gehen?

Auf der außerordentlichen Ausschusssitzung der drei relevanten Ausschüsse am 24. August, die den alleinigen TOP „Ein Freibad für Marzahn-Hellersdorf“ zum Gegenstand hatte, wurde erfreulicherweise sachlich und konstruktiv diskutiert. Es wurde sehr deutlich, dass der Wunsch nach einem Freibad im Bezirk so groß ist, dass die Parteien den Konsens suchen.

Neben den Verordneten waren u.a. auch Vertreter*innen vom Kinder- und Jugendparlament, eine Behindertenbeauftragte, diverse Mitglieder aus dem Bezirksamt und natürlich auch ein Vertreter der BBB (Berliner Bäder-Betriebe) geladen. Da der Bezirk nicht über die finanziellen Mittel verfügt, aus eigener Kraft das Bad zu bauen, sind wir auf mögliche Partner angewiesen und derzeit mit den BBB im Gespräch.

Leider haben sie aber eine andere Perspektive auf die Versorgung des Bezirkes mit einem Freibad als unsere Bezirkspolitikerinnen! Wieder kamen durch den Vertreter der BBB Vorschläge wie gemeinsames Bad mit einem anderen Bezirk oder ein Multifunktionsbad (nicht in MaHe!) unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit („800 Tausend Besuche pro Jahr auch aus Charlottenburg“) ins Spiel.

Dazu Julia Scharf, Sprecherin des Kreisverbandes von B90/Die Grünen: „Das bringt uns keinen Schritt näher an ein Freibad. Es scheint nicht zu interessieren, dass wir der einzige Bezirk Berlins sind, der kein Freibad hat, dass nördlich der B1 etwa 200 Tausend Menschen wohnen, die zu einem beachtlichen Teil von Transfer-Leistungen leben, dass die Bevölkerung auf ungewollte, weil verbotene, Bademöglichkeiten ausweicht, was eine Reihe an Problemen erzeugt.“

Aus der vorgestellten Machbarkeitsstudie kristallisierten sich unter Berücksichtigung mehrerer Auswahlkriterien zwei Standorte heraus, der Jelena-Santic-Park und der Biesdorfer Friedhofsweg. Für beide Projekte ist zunächst die Errichtung eines Außenbeckens mit einer späteren Erweiterung zum Kombibad vorgesehen. In der BVV soll noch in diesem Jahr die Entscheidung für einen Standort fallen. Allerdings ist der Bezirk gut beraten, mit weiteren Partnern wie Grün Berlin GmbH u.a. ins Gespräch zu kommen, um eine baldige Lösung zu finden.

Nickel von Neumann, BVV: „Uns Bündnisgrünen sind Naturverträglichkeit und Lärmbelästigung die wichtigsten Anliegen. Darüber hinaus setzen wir uns für eine Beteiligung der Bürger*innen ein, wohl wissend, dass es noch ein weiter Weg sein wird, bis wir uns in einem Freibad abkühlen können werden.“

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Sommerfest Erderschöpfungstag

Bündnisgrünes Sommerfest

Für den 22. August hatten wir eigentlich unseren Solaren Sonnabend vorbereitet, der dem Corona-Virus zum Opfer fiel. Dem dafür geplanten Sommerfest am 13. Juni machte eine pünktlich zum Festbeginn hereinbrechende Gewitterfront einen Strich durch die Rechnung. Der dritte Anlauf gelang uns nun am 22. August.

Wir luden in denSchlosspark Biesdorf ein und Familien mit Kindern kamen. Ganz besonders freuten wir uns über den Besuch von Antje Kapek, Fraktionsvorsitzende von B90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin, die auch ihre Familie mitbrachte. Bei Buffet und Spiel auf der Wiese konnten wir Corona konform beisammen sein.

Dem „Erderschöpfungstag“, der in diesem Jahr genau auf den 22. August fiel, machten wir alle Ehre. Der Tag soll ins Bewusstsein rufen, dass wir Menschen der Erde bereits an dem Tag die Ressourcen entnommen haben, die sie regenerieren kann. Ab diesem Termin eines Jahres schaden wir dem Ökosystem Erde, entnehmen wir mehr Ressourcen, fügen wir ihr mehr Gifte zu, als sie verkraften kann. Für 2020 ergibt sich der Faktor 1,6, will heißen, dass wir nur EINE Erde haben, aber 1,6 Erde nutzen.

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Straßenbegleitgrün

Für mehr Biodiversität: Ökologische Pflege des Straßenbegleitgrüns

Für die Augustsitzung der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf hat Nickel von Neumann für Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag eingebracht, die Pflege des Straßenbegleitgrüns ökologisch auszurichten damit die Blüten und Gräser den Insekten über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen (Drucksache – 2106/VIII).
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UN-Dekade

UN-Dekade – Preis geht nach Marzahn

Am 17. August ging ein hoher Preis in unseren Bezirk. Der Garten der Begegnung in der Ludwig-Renn-Straße wurde im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Die Bürgermeisterin Dagmar Pohle übergab die von Svenja Schulze unterzeichnete Urkunde an Keya Choudhury, Geschäftsführerin von soulgardenberlin.

Die Gäste saßen, mit Abstand!, in einem grünen Paradies und erfuhren von diversen Initiativen und Projekten. So soll ein Garten-Rat gebildet werden, der basisdemokratisch Teilhabe ermöglicht, organisiert und weitere Projekte voranbringt.

So gut wie abgeschlossen ist die ökologische Sanierung des Lehmhauses (Funktionsgebäude), das besichtigt und begangen werden konnte.

Wir gratulieren und wünschen dem Garten der Begegnung viele Begegnungen wie auch den weiteren Gemeinschaftsgärten in unserem Bezirk viel Erfolg! Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität, schaffen grüne Oasen inmitten von Gebäuden und versiegelten Flächen und fördern darüber hinaus das friedliche gemeinsame Tun, den sozialen Zusammenhalt.

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fahrradfreundlicher Arbeitgeber

Marzahn-Hellersdorf wird fahrradfreundlicher Arbeitgeber

Für die Augustsitzung der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf hat Cordula Streich für Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag eingebracht, damit Marzahn-Hellersdorf fahrradfreundliche Arbeitgeber*in wird (Drucksache – 2116/VIII). Ziel ist an Dienstgebäuden eine fahrradfreundliche Infrastruktur für die Beschäftigten zu schaffen. Dies beinhaltet die Schaffung von Abstellmöglichkeiten, die auch eine Fahrradpumpe und kleine Servicestationen für Reparaturen vorsehen. Ebenso sollten vorhandene Duschmöglichkeiten genutzt werden können bzw. geschaffen werden.
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verkaufsoffene Sonntage

Debatte um verkaufsoffene Sonntage eine Absage erteilen

Zur Debatte, aufgrund der wirtschaftlichen Einbußen durch die Corona-Pandemie mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen, erklärt Julia Scharf, Sprecherin des Kreisverbandes Marzahn-Hellersdorf:

Die Pandemie hat große wirtschaftliche Verwerfungen verursacht. Das betrifft auch den Einzelhandel. So waren und sind unzählige Geschäfte in Marzahn-Hellersdorf ebenso davon betroffen. Wochen lange Schließungen waren erforderlich. Die verkaufsoffenen Sonntage mussten entfallen. Daher wird der Vorschlag, monatlich einen verkaufsoffenen Sonntag einzurichten, um dem Handel auf die Sprünge zu helfen, diskutiert.

Wir Bündnisgrüne sehen das kritisch. Wir halten die Sonntagsruhe grundsätzlich für schutzbedürftig. Ein geregelter Wochenrhythmus mit Ruhezeiten ist unabdingbar für unsere Gesundheit und notwendig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir brauchen Zeit für Erholung, Freizeit für unser Familienleben und zur Pflege unserer Sozialkontakte. Dieser Grundsatz schlägt sich im Arbeitsrecht nieder. Wir sprechen uns dagegen aus, arbeitsrechtliche und sozialpolitische Errungenschaften durch die Hintertür aufzuweichen. Besonders Alleinerziehende würden so mit der Betreuung ihrer Kinder vor Schwierigkeiten gestellt.

Ebenso sind die ökologischen Folgen nicht von der Hand zu weisen. Durch vielleicht unnötige Fahrtwege würde CO2-Ausstoß verursacht. Eine reine Konsumorientierung, die nicht der erforderlichen Versorgung der Bevölkerung dient, lehnen wir grundsätzlich ab. Zudem halten wir angesichts der steigenden Infektionszahlen und der befürchteten zweiten Welle künstlich provozierte Kundenströme für kontraproduktiv, der Pandemie Einhalt zu gebieten.

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Veranstaltung gegen Rechtsextremismus

Einladung zur Veranstaltung gegen Rechtsextremismus

Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist auch und gerade in unserem Bezirk immer wieder Thema. Umso wichtiger ist es, gemeinsam die Probleme zu erkennen und Lösungsstrategien zu entwickeln. Deswegen freuen wir uns, dass June Tomiak, Sprecherin für Jugend, Verfassungsschutz sowie Strategien gegen Rechtsextremismus von Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin, eine Veranstaltung in Marzahn-Hellersdorf organisiert hat.

Wir laden ein, am Mittwoch, 30. September 2020, 19-20.30 Uhr an unserer Online-Veranstaltung/ Telefonkonferenz teilzunehmen

Bringen auch Sie/ bringt auch ihr Ihre/ eure Erfahrungen mit diesem Thema ein! Diskutieren Sie/ diskutiert mit uns! Denn nur gemeinsam sind wir gegen Rechtsextremismus stark.

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