Bildung / Sport

Für die Bildung der Kinder und Jugendlichen fordern wir eine enge Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe. Die Versorgung mit einem warmen Mittagessen muss qualitativ verbessert werden. Der Inklusionsgedanke muss weiter umgesetzt werden und dabei die Zahl der ErzieherInnen erhöht werden. Wir setzen uns für eine vielfältige Sport-, Spiel- und Bewegungskultur ein. Das zuverlässige und breite Vereinsangebot leistet einen wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt, zur Integration und zum Gesundheitsschutz.

Grundschulplatzmangel in Marzahn-Hellersdorf

Zum drohenden Grundschulplatzmangel für das kommende Schuljahr erklärt Anne Thiel-Klein:

„Wir Bündnisgrünen nehmen mit Sorge zur Kenntnis, dass die Raumkapazitäten insbesondere an der Kiekemal-Grundschule für das anstehende Schuljahr 20/21 bisher nicht gesichert sind. Es droht eine Überbelegung von 80%. Schulleitung und Gesamtelternvertretung machen seit Monaten auf die drohende Lage aufmerksam und sind über den fehlenden Fortschritt zurecht enttäuscht. Trotz diverser Unterstützungsangebote in Richtung Bezirksamt ist es bisher nicht gelungen, eine Lösung für das kommende Schuljahr zu finden. Es muss Ziel bleiben, die Notwendigkeit eines Shuttles für die Grundschüler*innen der Kiekemal-Grundschule noch abzuwenden.“

Bündnis 90/Die Grünen fordern das Bezirksamt auf, sich beim neuen Schulbaukoordinator des Senats, Wilfried Nünthel, um Unterstützung für die Schaffung von genügend Schulgebäuden für die kommenden Schuljahre zu bemühen. Die letzten Monate haben gezeigt, dass das Bezirksamt mit den aktuell besetzten Personalstellen der Aufgabe nicht gewachsen ist. Nünthel, der ab dem Jahr 1993 in Marzahn Stadtrat u.a. für Bauen war, könnte kurzfristig unter die Arme greifen und dabei auch die Abstimmungen zwischen Bezirksamt und Senat verbessern helfen. Neue Sonderbeauftragte, wie zuletzt öffentlich gefordert, helfen den Schüler*innen in Marzahn-Hellersdorf leider kurzfristig nicht weiter.

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Bündnisgrüne Radtour 2020

Aufgrund des großen Erfolgs und der vielen positive Resonanz veranstalten wir auch dieses Jahr unsere Bündnisgrüne Radtour.

Dieses Mal liegt das Augenmerk auf der Schulwegsicherheit. Wir laden dazu ein, mit uns gemeinsam vom Rathaus Marzahn über das Wilhelm-von-Siemens Gymnasium, die Grundschule am Bürgerpark, das Satre-Gymnasium und die Caspar-David-Friedrich Oberschule zum Wuhletal zu fahren.

Vor Ort wollen wir uns die Gefahrenstellen auf dem Schulweg anschauen und diskutieren welche Maßnahmen zu Verbesserungen führen können. Damit Schüler*innen zu Fuß und mit dem Fahrrad sicher zur Schule gelangen können.

Im letzten Jahr sind etliche Anträge aus der gemeinsamen Radtour entstanden. Wir möchten  zusammen mit euch konkrete Vorschläge für eine sichere Radinfrastruktur zu sammeln.

Wann:   04.04.2020 – 14 Uhr

Wo:       Rathaus Marzahn, Helene-Weigel-Platz 8, 12681 Berlin

Die Radtour endet gegen 16:30 Uhr am S+U Bahnhof Wuhletal.


Aktuelle Infos wegen des Corona-Virus:

Die Radtour wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Aktuell möchten wir die Gefahr einer Ansteckung für alle Beteiligten vermeiden, um die Menschen in der Risikogruppe nicht zu gefährden.

 

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Konzept für umweltfreundliche Entwicklung der Sportstätten in Marzahn-Hellersdorf

Wir fordern das Bezirksamt mit einem bündnisgrünen Antrag (DS-1936/VIII) in der BVV auf, ein Konzept für die umweltfreundliche Entwicklung unserer Sportstätten in Marzahn-Hellersdorf zu erarbeiten und Schritt für Schritt umzusetzen.

Durch Sportanlagen werden meist natürliche Flächen versiegelt. Oft werden für diese Anlagen auch gesunde Bäume gefällt. Bei vielen Veranstaltungen werden zudem Ressourcen verschwendet, die reduziert werden können (Plastikgeschirr und Verpackungsmaterial). Die Sportvereine könnten mit Unterstützung des Bezirks einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leisten.

Folgende Aspekte sollen dabei berücksichtigt werden: weiterlesen »

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Freibad in Sicht – Ergebnisse der Machbarkeitsstudien favorisieren drei mögliche Standorte

Zu den Ergebnissen der vom Bezirksamt beauftragten Machbarkeitsstudien für die Auswahl eines geeigneten Freibad-Standortes in Marzahn-Hellersdorf, erklären die Mitglieder der „AG Freibad“ der BVV Klaus Mätz (SPD), Nickel von Neumann (Bündnis 90/Die Grünen) und Bjoern Tielebein (DIE LINKE):

Seit vielen Jahren wird in Marzahn-Hellersdorf für ein eigenes Freibad gestritten. Bisher waren alle Versuche, eine geordnete Bademöglichkeit für den 260.000-Einwohner*innen-großen Bezirk zu schaffen, erfolglos. Dies lag u.a. daran, dass es keine gemeinsame Position unter den Parteien und Fraktionen für die Umsetzung dieses Ziels gab. Außerdem ging der Bezirk in der vergangenen Wahlperiode leer aus, als der damaligen Sportsenator Henkel (CDU) den Bau von vier Kombibädern verkündete, aber zunächst kein bisher genannter Standort in Marzahn-Hellersdorf lag. Als Begründung nannte dieser, dass er keinen Bedarf dafür am östlichen Stadtrand sähe.

In dieser Wahlperiode haben sich erstmals alle in der Bezirksverordnetenversammlung vertretenden Fraktionen zusammengeschlossen, um einen gemeinsamen Weg für ein Freibad auszuloten und zu beschreiten. Hierzu wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Diese erarbeitete einen umfangreichen Arbeitsauftrag für das Bezirksamt. Kernpunkt darin war die Suche und Prüfung eines geeigneten Standortes. Insgesamt 20 Vorschläge wurden zusammengetragen. Nach einer ersten groben Prüfung kamen sieben Standortvorschläge in eine vertiefte Analyse. Das Bezirksamt beauftragte hierzu die Ausarbeitung entsprechender Machbarkeitsstudien. Die Ergebnisse wurden nunmehr offiziell der Arbeitsgruppe übergeben und der Öffentlichkeit vorgestellt (Link zum PDF).
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25. Sportlerehrung 2019

Am 25. Januar 2020 wurden wieder die erfolgreichsten Sportler*innen aus unserem Bezirk geehrt. Das Sportamt des Bezirks und der BSB luden ins FFM Marzahn ein. Unter Mitwirkung fast aller in der BVV vertretenen Parteien und einiger Sportvereine bereiteten sie die Ehrung vor und führten sie durch.

Die Veranstaltung war auch diesmal sehr gut besucht. Kleine sportliche und musikalische Vorführungen lockerten den Verlauf des Abends auf. Aber am erstaunlichsten waren die vielen erworbenen Titel wie Berliner Meister, Deutscher Meister, Europameister oder gar Olympiaqualifikation derer, die auf die Treppchen stiegen. Auch wir erbieten unsere herzlichen Glückwünsche!

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Dialogdisplays vor Schulen

Verkehrssicherheit vor Schulen ist immer wieder Thema in Gesprächen mit Eltern, die sich an uns wenden. Mit einem Antrag für Dialogdisplays an allen Schulstandorten in Marzahn-Hellersdorf setzen wir uns in der Bezirksverordnetenversammlung dafür ein, die Sicherheit der zu Fuß und per Rad anreisenden Schüler*innen zu verbessern (Drucksache – 1867/VIII).
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Mehr Bäume auf Schulhöfen

Nickel von Neumann, bündnisgrüner Bezirksverordneter

Unser Antrag (DS-1821/VIII) mit dem Vorschlag auf den Schulhöfen in Marzahn-Hellersdorf weitere Bäume zu pflanzen, wurde in der BVV am 12. Dezember angenommen und von den anderen Fraktionen unterstützt.

Durch die Folgen des Klimawandels sind in den vergangenen Hitzesommern viele Bäume in unserem Bezirk abgestorben. Deshalb müssen wir an möglichst vielen Orten nachpflanzen und mehr Grün schaffen. Auf vielen Schulhöfen fehlen im Sommer Schattenplätze. Mehr Bäume könnten dort Abhilfe schaffen und tragen in heißen Sommern zu angenehmerem Klima bei. Baumpflanzungen auf Schulhöfen können zudem ein kleines Zeichen an die Kinder und Jugendlichen sein: wir kümmern uns um eure Zukunft.

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Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlaments in Marzahn-Hellersdorf

Demokratiebildung ist ein wichtiges Anliegen unserer heutigen Zeit. Ein Kinder- und Jugendparlament kann dieses Anliegen unterstützen und jungen Menschen Gelegenheit zur Demokratieerprobung anbieten und einen wichtigen Beitrag zum parlamentarischen Demokratieverständnis leisten. In Marzahn-Hellersdorf gab es bereits von 2003-2008 eine Jugend-BVV und wir fordern schon seit längerem deren Weiterführung.

Daher haben wir uns dem Antrag der SPD angeschlossen, ein Kinder- und Jugendparlament oder ein äquivalentes Instrument der politischen Demokratiebildung unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Das Kinder- und Jugendparlament soll gegenüber der Bezirksverordnetenversammlung antrags- und redeberechtigt sein. Es ist zu prüfen, ob dem Kinder- und Jugendparlament ein jährlicher Finanzierungstopf zur Realisierung kleinerer Anliegen zur Verfügung gestellt werden kann. Zur Realisierung ist die Expertise des bezirklichen Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros zu berücksichtigen. Wir hoffen auf eine zügige Umsetzung möglichst zur nächsten Wahlperiode 2021.

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