BündnisGrüne vor Ort


Bündnis 90/Die Grünen laden zum politischen Stammtisch ein

Auch in diesem Jahr gibt es wieder was neues von den Marzahn-Hellersdorfer BündnisGrünen. Am Donnerstag, den 07.02.2008, laden diese ab 19:00 Uhr zum Stammtisch in die Gaststätte „Kleine Remise“ (Oberfeldstr. 24), um mit Ihnen über aktuelle Politik in unserem Bezirk oder darüber hinaus zu diskutieren. „Die Demokratie lebt von der Beteiligung der BürgerInnen an der Politik. Das wollen wir mit unserem Stammtisch fördern.

Alle Themen können angesprochen werden, auch wenn sie nicht direkt mit Politik zu tun haben“, so die Vorsitzende Beate Buchwald. Neben den regelmäßigen Bürgergesprächen, den Infoständen und den öffentlichen Mitgliederversammlungen haben Sie damit eine weitere Möglichkeit zum Meinungsaustausch. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen. Als Erkennungszeichen steht auf dem Tisch eine Sonnenblume.

Klimaschutz im Schloss

Am 21. Mai fanden sich bei strahlendem Sonnenschein ca. 25 Leute im Schloss Biesdorf ein, um über Energiepolitik zu diskutieren. Zu Gast war der Energiepolitische Sprecher der bündnisGrünen Abgeordnetenfraktion Michael Schäfer. Die Fraktionsvorsitzende der bündnisGrünen in Marzahn-Hellersdorf, Bernadette Kern führte durch den Abend.

Zuerst wurde über das von Vattenfall geplante Kohlekraftwerk in Lichtenberg diskutiert, dabei wurde klar, dass der Neubau verhindert werden muss, da Berlin sonst noch mehr CO2 in die Luft pusten würde.

Vattenfall prüft zwar eine neue Methode, um das CO2 unter der Erde zu lagern, diese Methode ist aber unter Wissenschatlern noch umstritten, denn es ist nicht klar, ob das CO2 nicht doch herraustritt. Auch die CDU-und die FDP Fraktionen im Abgeordnetenhaus sprachen sich gegen denn Neubau aus. „Diesen positiven Rückenwind müssen wir nutzen, um das Krafwerk zu verhindern.“, so Michael Schäfer.

Am 1. Juli erhöht Vattenfall wieder die Preise, eine möglichkeit dies zu umgehen sei der Wechsel des Anbieters. Schäfer meint:“Gut wäre es zu einem Öko-Stromanbietern zu wechseln oder einem kleineren Anbieter, um das Monopol von Vattenfall zu verhindern.“ Die Diskussion führte uns dann zu dem heiklen Thema Ausstieg aus der Kohlekraftenergie.

„Die Verhinderrung des Klimawandels sei möglich, wenn wir den Ausstieg aus der Kohle hin zu Erneuerbaren Energie wagen würden.“, meinte Michael Schäfer und sprach damit den Gedanken der Zuhörer laut aus.
Auch die Atomkraft ist keine Lösung für die Zukunft, denn das Problem der Entlagerrung sei noch nicht gelöst.

Den Abschluss bildete dann ein Hinweis aus dem Publikum, dass die Industriestaaten ein Vorbild für die 3-Welt-Länder im punkto Klimaschutz sein müssen, damit diese auch den Schritt zum Klimaschutz wagen. Insgesamt war es ein gelungender Abend, der auch dazu anregte, darüber nachzudenken, was man selber gegen den Klimawandel tun könnte.

(ein Bericht von Editha Masberg)

BündnisGrüne wählen neuen Vorstand

Die BündnisGrünen Marzahn-Hellersdorf haben einen neuen Vorstand. Am 1. Februar 2007 wählte die Mitgliederversammlung Beate Buchwald und Mike Hoffmann als Vorsitzende. Im Amt des Schatzmeisters wurde Hermann Hövel bestätigt. Die 16jährige Editha Masberg wurde als Vertreterin der Grünen Jugend in den Vorstand gewählt.

Der bisherige Vorsitzende Nickel von Neumann hat sich nach vielen Jahren im Vorstand nicht wieder beworben. „Ohne ihn wären wir heute nicht so hervorragend aufgestellt“, so Stefan Ziller, der seit Ende November die BündnisGrünen im Abgeordnetenhaus vertritt. „Er hat es immer verstanden, uns junge Menschen zu unterstützen“. Für das laufende Jahr haben sich die BündnisGrünen viel vorgenommen. „Wir haben das Ziel, im neuen Jahr das 66. Mitglied unserer Bezirksgruppe zu begrüßen. Auf den/die-jenige wartet eine kleine Überraschung!“ so Ziller weiter.

Wer sich also gemeinsam mit den BündnisGrünen für eine ökologische und nachhaltige Politik im Bezirk engagieren möchte ist eingeladen zu den Treffen zu kommen: Immer am ersten Donnerstag und dritten Montag im Monat um 18 Uhr in der Geschäftsstelle Lil-Dagover-Gasse 2 in Helle Mitte.

Grüne Jugend Marzahn Hellersdorf 2006

Das letzte Jahr war ein voller Erfolg. Dieser Bezirk hat zwar immer noch berlinweit die wenigsten bündnisgrünen Prozente bekommen, wir konnten aber auch wie alle anderen Bezirke deutlich an Stimmen hinzugewinnen und haben unser Ziel erreicht, mit Fraktionsstärke in der BVV vertreten zu sein. Weiterhin freuen wir uns sehr darüber, dass die Grüne Jugend Marzahn Hellersdorf mit Stefan Ziller einen Vertreter im Abgeordnetenhaus und mit Christian Fender einen in der BVV hat.

Für diesen Erfolg haben wir auch unseren Beitrag geleistet. Zum einen haben wir die Altgrünen fleißig an den Ständen unterstützt, zum anderen haben wir erfolgreich Aktionen geplant und umgesetzt.

Am 16.Juli 2006 fand unser Sommerturnier auf dem Sportplatz in der Schwarzwurzelstr. (nähe Tram Wuhletalstr.) statt. Zuerst ging es ganz gemütlich mit drei Basketballteams los. Am Nachmittag kämpften schon neun Teams um den Sieg beim Fußballturnier.

Zwei Tage vor der Wahl starteten wir, trotz einiger Hürden, die uns das PDS-Bezirksamt in den Weg stellte, unsere Rave-against-Racism-Party im Studierendenwohnheim Biesdorf. Neben Miss Sheila aus der Schweiz legten Newcomer aus Marzahn und Kreuzberg auf. Die Party war ein voller Erfolg, es kamen ca 150 Leute, die ausgelassen zu ausgesprochen guter elektronischer Tanzmusik feierten.

Wir zeig(t)en unsere Präsenz bei verschiedenen antifaschistischen Aktionen wie bspw. bei diversen Anti-Nazi-Demos und der Aktion „Bunte Hände gegen Rechts“ am 23.08, was die Jugend-BVV organisierte.

Nach der Wahl haben wir ein Treffen mit den fünf Jugendorgas, der im A-Haus vertretenen Parteien, sowie der Jugend-BVV mitinitiiert, um über das Thema Rechtsextremismus zu sprechen. Am 25.11 beteiligte sich die Grüne Jugend Marzahn Hellersdorf an der Aktion Rote Schleifen für Berlin. Wir standen vier Stunden im Eastgate am S-Bhf Marzahn und verteilten Rote Schleifen sowie Flyer zum Thema HIV/AIDS. Wir suchten das Gespräch, vor allem mit Jugendlichen, um bspw. an die Wichtigkeit von Verhütung zu erinnern. Der eine oder die andere ließen auch eine Spende für die Berliner AIDS-Hilfe da.

Das letzte Jahr war wie gesagt ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei den Altgrünen, bei der Grünen Jugend Berlin und bei allen anderen, die uns bei der Organisation und Umsetzung unserer Aktionen unterstützt haben. Weiterhin bedanken wir uns bei unseren Kooperationspartnern Dissens e.V (Sommerturnier), Studiwohnheim Biesdorf und beim Eastgate. Ganz besonderer Dank gilt auch allen, die für die Berliner AIDS-Hilfe gespendet haben und unsere Aktionen besucht haben.

Als einzigen kritischen Punkt müssen wir leider auch feststellen, dass es uns, trotz der vielen tollen Aktionen nicht gelungen ist, neue Mitglieder zu gewinnen. Wenn ihr Bock habt uns kennen zu lernen, mal zu bestimmten Themen zu diskutieren oder auch mal ne Veranstaltung mitzuorganisieren, dann seid ihr herzlichst eingeladen. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht. Unsere Termine findet ihr auf www.gjmh.de. Wir treffen uns meist Donnerstag um 19 Uhr in der Kiste, in der Heidenauer Str. 10 am U-Bhf Hellersdorf.

Für das nächste Jahr sprühen wir schon vor Ideen: Ende Januar zeigen wir den Film „Sonja“ in der Kiste. Es geht um ein 16jähriges Mädchen aus Hellersdorf: einen Sommer zwischen Familie, Jungs und der besten Freundin. Wir würden uns freuen, wenn ihr vorbeikommt und euch den Film mit uns anschaut. Danach wollen wir uns mit der Regisseurin, der Hauptdarstellerin und natürlich mit euch über den Film austauschen.
Weitere Projekte, die wir vorhaben sind – unter anderem – endlich mal einen eigenen GJHM-Flyer zu gestalten. JedeR, der/die gut zeichnen kann, ist herzlich eingeladen sich bei uns zu melden. Außerdem wollen wir ein kleines Heft mit Interessanten Informationen zum Thema Hanf machen und eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Killerspiele – bringt ein Verbot etwas“ organisieren.

BündnisGrüne bei Blütenfest

Das ganze Wochenende waren wir auf dem Biesdorfer Blütenfest mit unserem frisch gekührten Programm und unseren KandidatInnen für sie da. Viele BürgerInnen nutzten die Gelegenheit mit uns ins Gespräch zu kommen, sich über unser Programm zu informieren und unsere KandidatInnen kennenzulernen.

Das ganze Wochenende war unsere Spitzenkandidatin Bernadette Kern vor Ort. Natürlich auch dabei unsere Grüne Jugend (im Bild). Wenn sie unseren Stand beim Blütenfest verpast haben, schauen sie doch in unserer BürgerInnensprechstunde vorbei. Sie findet jeden Donnerstag von 17-19 Uhr in unserem Büro statt. Gerne vereinbaren wir auch einen persönlichen Termin.

BündnisGrüne auf dem Blütenfest

Das gesamte Wochenende, vom 19. bis zum 20. Mai, nutzen wir das warme Frühlingswetter um auf dem Biesdorfer Blütenfest aktiv für die Bürger und Bürgerinnen des Bezirks präsent zu sein. Die BesucherInnen zeigten großes Interesse an einer Vielzahl von grünen Themen und scheuten sich auch nicht mit unseren VertreterInnen aus BVV und Abgeordnetenhaus, Vorstandvorsitzenden und der Grünen Jugend den einen oder anderen Dialog einzugehen. Besonderen Anklang hat dabei vor allem auch unsere Stromwechselkampagne, „Atomausstieg selber machen“, gefunden, auf der gleichzeitig auch unser Hauptaugenmerk bei der diesjährigen Veranstaltung lag.

Sollten sie es leider nicht geschafft unseren Stand persönlich zu besuchen, so würden wir uns sehr freuen, sie zur unser, jeden Donnerstag von 17-19 Uhr stattfindenden, Bürgersprechstunde begrüßen zu dürfen.

Weitere Infos zur Stromwechselkampagne finden sie unter www.atomausstieg-selbermachen.de

Bernadette Kern im Gespräch mit dem politischen KontrahentInnen im Haus am Niederfeld

Liebe BürgerInnen,

in vielen Veranstaltungen hier im Bezirk hatten unsere SpitzenkandidatInnen Bernadette Kern (im Bild) und Stefan Ziller die Gelegenheit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auch darüber hinaus über Fragen und Anregungen zu unserem Programm und beantworten gerne ihre Fragen! Am schnellsten geht es per Mail!

GRÜNE JUGEND Marzahn-Hellersdorf begrüßt Neuwahlen

Die GRÜNE JUGEND Marzahn-Hellersdorf begrüßt den Schritt auf Bundesebene Neuwahlen durchzuführen. Die Wahlen in NRW haben gezeigt, dass ein „weiter so“ den Menschen nicht zu vermitteln ist.

Reformen sind notwendig. Allerdings müssen wir den BürgerInnen erklären, wo wir hinwollen. Eine Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme zu einer Grünen Grundsicherung, BürgerInnenversicherungsmodelle mindestens in der Krankenversicherung, eine Bildungspolitik, die in einer integrativen Schule die Stärken jedes Einzelnen fördert und eine Außenpolitik, die Konflikte mit zivilen Mitteln präventiv löst, müssenKernpunkte unseres Wahlprogramms sein. Gleichzeitig muss der Weg der ökologischen Erneuerung konsequent weitergeführt werden.

Zu einem glaubwürdigen Neuanfang gehören zudem auch personelle Konsequenzen – eine Verjüngung des grünen Projekts darf nun nicht länger aufgeschoben werden.

Eine Rücknahme des Atomausstieges, weiterer Sozialabbau und Kopfpauschalen, wie sie CDU/CSU und FDP planen sind keine Antwort auf die Probleme unseres Landes. Wir müssen die Arbeitslosigkeit endlich als ein Problem der ganzen Gesellschaft sehen und nicht auf die Faulheit des einzelnen schieben. „In Regionen, wo es nicht genug Arbeitsplätze gibt, können sich die Menschen auf den Kopf stellen, sie werden keinen Job finden“, so Gislinde Böhringer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Marzahn-Hellersdorf. Wir müssen unsere Sozialsysteme darauf einstellen, dass auch in den nächsten Jahren die Arbeitslosigkeit nicht spürbar sinken wird. Es gilt den Menschen, die bei der Verteilung der Arbeit leer ausgehen, eine Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Arbeit muss endlich als ein Teildes Lebens, und nicht als Lebensinhalt begriffen werden. „Einem Menschendie Arbeitslosigkeit vorzuwerfen, für den gar keine Arbeit da ist, kann nicht Sinn eines solidarischen Zusammenlebens sein“, so Böhringer weiter.

Die GRÜNE JUGEND Marzahn-Hellersdorf fordert ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen auf, Arbeit gerechter zu verteilen und endlich in Teilzeitmodelle zu investieren. So kommen einerseits mehr Menschen in Arbeit, andererseits bleiben ihnen aber auch mehr Freiräume für Freizeit, ehrenamtliche oder sonstige Tätigkeiten.

GRÜNE JUGEND Marzahn-Hellersdorf