Frauen / Gender / Gleichstellung

Die Grundlage für unsere Politik in Marzahn-Hellersdorf ist ein modernes Rollenbild von Frau und Mann. Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt für Frauen und Männer muss gefördert werden, aber auch die Fraueninfrastruktur muss erhalten bleiben. Wir begrüßen besonders den Ausbau der Frauen- und Mädchensportangebote im Bezirk.

Wir möchten DANKE sagen

Wir möchten einfach nur DANKE sagen. Danke an all die, die in unserem Bezirk wichtige Dinge am Laufen halten. Ohne all sie könnten wir die #Coronakrise nicht meistern. Besonders ihnen gilt in diesen Zeiten unsere Anerkennung. Deshalb brauchen sie unsere Unterstützung. Teilt diese Botschaft und zeigt damit euren Dank. Welche Forderungen Bündnis 90/Die Grünen für das Gesundheitswesen, die Lebensmittelbranche, die Künstler*innen, die Kleinunternehmen und vielen anderen haben, findet ihr hier:

Grüne Forderungen für das Gesundheitswesen, die Lebensmittelbranche, die Künstler*innen, die Kleinunternehmen und vielen anderen

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Hilfe in Krisen #Corona

In Krisen nimmt auch Gewalt oft zu. Frauen, Kinder und auch Männer sind davon betroffen. Mit den oben genannten Nummern können Sie – wenn Sie von Gewalt betroffen sind – Hilfe erhalten. Wir bitten Sie: Nutzen Sie sie.

Die aktuelle Situation mit der Beschränkung auf den häuslichen Raum verschärft vor allem die Gefährdungslage für von Gewalt betroffene Frauen – in Peking stieg die häusliche Gewalt in der Krisenzeit um das Dreifache an. Familienmitglieder müssen zuhause bleiben, Kinderbetreuung kann öffentlich nicht mehr gewährleistet werden. Existenzielle Sorgen kommen zu diesem Stress oft dazu. Die potentielle Gefahr der Gewaltausübung steigt. Durch die Abnahme der sozialen Kontakte sinkt zudem die öffentliche Kontrolle für Fälle häuslicher Gewalt. Weder Beratungsstellen noch Frauenhäuser stehen uneingeschränkt zur Verfügung – und in dieser Krise verschärft sich die Lage dramatisch.

Wir fordern daher u.a.:

  • Ländern / Hilfsstrukturen (v.a. Frauenhäuser) Finanzierungszusage für dezentrale (Not-) Unterkünfte für gewaltbetroffene Frauen, Kinder und andere vulnerable Gruppen geben
  • für erhöhtes Aufkommen hilfesuchender Frauen muss Ausbau und Finanzierung der Beratungen in Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen aufgestockt und mit professionellen und telefonischen Übersetzungsdiensten gewährleistet werden
  • Beratungsstellen benötigen unbürokratische, finanzielle Zuschüsse, um Hilfeangebot bei steigenden Bedarfen abdecken zu können (z.B. techn. Softwarelösungen f. Onlineberatung).
  • personelle Aufstockung der Hotline Hilfe gegen Gewalt
  • Mittel und Unterstützung für die Anschaffung zwingend notwendiger hygienischer Maßnahmen (Desinfektionsmittel etc.), was in vielen Frauenhäuser fehlt
  • Mitarbeiter*innen (Beratungsstellen, Frauenhäuser, alle Gewaltschutzeinrichtungen – auch ehrenamtliche) als systemrelevant einstufen

Frauen mit Schwangerschaftskonflikt:

Familienplanungs- und Beratungsstellen (mit Auftrag Schwangerschaftskonfliktberatung) können aktuell nur eingeschränkt arbeiten und ihr Beratungsangebot nicht mehr gewährleisten. Die Situation spitzt sich enorm zu. Hinzu kommt, dass die Geschäftsstellen der Krankenkassen teilweise geschlossen sind, so dass Frauen, die einen Abbruch hatten und eine Berechtigung zur Kostenübernahme haben, keinen Antrag auf diese Einreichen können. Einzelne Bundesländer (Ausführung = Ländersache) haben bereits beschlossen, dass Schwangerschaftskonfliktberatung nun auch telefonisch oder online stattfinden kann.

Wirt fordern daher u.a.:

  • Breite Öffentlichkeitsarbeit für Änderung des Beratungsangebots in diversen Sprachen + Medien (BMG / BzGA)
  • Sicherstellen, dass schwangere Frauen, die nach Beratungsregelung, medizinischer oder kriminologischer Indikation einen Schwangerschaftsabbruch wünschen oder benötigen, weiterhin Zugang dazu haben (in Kliniken und/oder niedergelassenen Praxen)
  • Auch Beantragung der Kostenübernahme von Schwangerschaftsabbrüchen bei der GKV muss nun online möglich sein
  • Zulassung des Home-use für den medikamentösen Abbruch mit telemedizinischer Begleitung bis zum Ende 9. Schwangerschaftswoche, entsprechend den Richtlinien der WHO

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Frauenfrühstück mit Dr. Christine Rabe

Anlässlich des Weltfrauentages luden wir zum Frauenfrühstück mit dem Thema #MeToo – und wie
weiter? ein.
Wir konnten in unserer Runde Frau Dr. Christine Rabe als Expertin für Gleichberechtigung von Frauen gewinnen. Sie war nicht nur die erste Frauenbeauftragte von Marzahn, sondern war auch, bevor sie nach Charlottenburg wechselte, bündnisgrünes Mitglied, unseres Kreisverbandes und somit auch eine gute alte Bekannte.
Christine gab eine inhaltliche Einführung in das Thema Sexismus und seine Folgen, vor allem auf Frauen aber auch die gesamte Gesellschaft. Auch gab sie uns spannende Einblicke darin, vor welchen Herausforderungen sie bei ihrer Arbeit als erste Gleichstellungsbauftragte des Bezirks stand. Und nicht zuletzt wie sie diese bewältigte und welche Projekte und Errungenschaften daraus hervorgingen.  Für uns eine breite Grundlage, um in den Gedankenaustausch zu Konsequenzen und Handlungsanleitungen für unsere jetzige und zukünftige Arbeit zu kommen.

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30. Geburtstag von Matilde

Am 2. März lud das Frauenzentrum Matilde zum 30. Geburtstag ein.
Die Matilde gab es schon in der DDR und hat sich dann als zweitältester Verein unseres Bezirkes in einen eingetragenen Verein umgegründet. Auch wir gratulierten und wir wünschen zunächst für die nächsten 30 Jahre eine erfolgreiche, fruchtbringende Arbeit für die Frauen in Marzahn-Hellersdorf.

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MeToo – und nu?

Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf lädt euch ein, mit uns und unseren Gästen am 02.03.2020 ab 19 Uhr in der Geschäftsstelle von Bündnis90/ Die Grünen in der Allee der Kosmonauten 151e,12685 Berlin in Marzahn-Hellersdorf über (finanzielle) Unabhängigkeit für Frauen zu diskutieren.

Wir freuen uns über tolle Gäste: Maja Loeffler ist die Frauenbeauftragte unseres Bezirks und Astrid Zehbe schreibt als eine der Herausgeberinnnen des Courage-Magazins über finanzielle Unabhängigkeit für Frauen. Wir freuen uns, die beiden bei uns begrüßen zu dürfen.

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Warum ist (finanzielle) Unabhängigkeit für Frauen so wichtig?

Im Zuge des Frauentages 2020 und auch des Equal Pay Day ist es elementar, einen Blick auf die finanzielle Situation von Frauen zu werfen und sie zu kontextualisieren.

Viele Alleinerziehende, die überwiegend Mütter sind, leben in Armut, da ihnen eine Balance zwischen Arbeit und Kindererziehung und -betreuung viel zu oft erschwert wird. Das statistische Bundesamt hat dazu im Jahr 2018 aktuelle Zahlen vorgestellt, nach denen nur 42 Prozent der alleinerziehenden Mütter in Vollzeit arbeiten. Wenn dann noch der Gender Pay Gap zuschlägt, kann es zum Monatsende hin knapp mit dem Geld werden. 63 Prozent der alleinerziehenden Eltern können sich spontan notwendige Ausgaben nicht leisten. weiterlesen »

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Geburtsvorbereitung im Bezirk auf die Bedürfnisse Alleinerziehender ausrichten

Marzahn-Hellersdorf war auch 2018 erneut der Bezirk mit den meisten Alleinerziehenden in Berlin. Nicht bei allen Geburtsvorbereitungskursen und Kontakten mit Behörden ist man darauf eingestellt. Daher bringen wir einen Antrag ein, die Geburtsvorbereitung auf die Bedürfnisse der zukünftig Alleinerziehenden abzustimmen, um eine frühzeitige Unterstützung sicherzustellen (DS-1664/VIII).

Die Geburtsvorbereitung für zukünftig Alleinerziehende sollte auf die Bedürfnisse und den Informationsbedarf der alleinerziehenden Mütter ausgerichtet werden. Hierzu ist mit den entsprechenden Institutionen im Bezirk in Kontakt zu treten.

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Kinderfreundliche Kommune Marzahn-Hellersdorf

In der Juni-BVV wurde ein Antrag der SPD, dem wir als Bündnisgrüne Gruppe beitreten sind zur Kinderfreundlichen Kommune Marzahn-Hellersdorf behandelt. Dieser Antrag (DS-1535/VIII) soll den Kindern und Jugendlichen im Bezirk mehr Beteiligungsrechte einräumen.

Kinderrechte sind Menschenrechte. Neben diesem zentralen normativen Anliegen braucht es auch operative Elemente auf kommunaler Ebene. Spielplätze, die Öffnungszeiten von Schwimmbädern, der Neubau von Schulen oder die Frage, wie kindergerechter öffentlicher Raum gestaltet sein muss, gehören als Indikatoren zum Diskurs dazu.

Das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ der Deutschen Unicef-Organisation begleitet Kommunen bei der Entwicklung von neuen und innovativen Arbeitsansätzen, evaluiert aber zugleich aber auch das bereits Vorhandene. Beteiligt man sich als Kommune an dem Programm, erhält man ein Siegel zur Berücksichtigung von Kindergerechtigkeit. In Berlin gibt es derzeit noch keinen Bezirk, der sich an dem Programm beteiligt.

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Girls‘ Day 2019 im Rathaus Marzahn

Politiker müssen nicht immer nur alte Männer in Anzügen sein. Wir zeigen, dass es anders geht und wollen am Girls‘ Day jedes Jahr junge Mädchen für die Politik begeistern. Am 28. März fand wieder auf Einladung der Fraktionen in Marzahn-Hellersdorf sowie der Gruppe Bündnisgrüne der Girls‘ Day im Rathaus Marzahn-Hellersdorf statt. ‚

Die angebotenden 10 Plätze waren schnell vergeben und das Programm war wieder sehr spannend für die Schülerinnen. Nach einem kleinen Frühstück gab es einen Vortrag „Von BVV bis Bundestag“, bei dem die Möglichkeiten vorgestellt wurden sich auf den verschiedenen Ebenen politisch einzubringen. weiterlesen »

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