Jugend

Die Jugendfreizeiteinrichtungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität für Kinder- und Jugendliche in unserem Bezirk. Ihre Angebote müssen immer wieder überprüft und der Nachfrage angepasst werden. Wir halten es für geboten, alle Jugendfreizeiteinrichtungen im Bezirk durch unterschiedliche Freie Träger betreiben zu lassen.

Hilfe in Krisen #Corona

In Krisen nimmt auch Gewalt oft zu. Frauen, Kinder und auch Männer sind davon betroffen. Mit den oben genannten Nummern können Sie – wenn Sie von Gewalt betroffen sind – Hilfe erhalten. Wir bitten Sie: Nutzen Sie sie.

Die aktuelle Situation mit der Beschränkung auf den häuslichen Raum verschärft vor allem die Gefährdungslage für von Gewalt betroffene Frauen – in Peking stieg die häusliche Gewalt in der Krisenzeit um das Dreifache an. Familienmitglieder müssen zuhause bleiben, Kinderbetreuung kann öffentlich nicht mehr gewährleistet werden. Existenzielle Sorgen kommen zu diesem Stress oft dazu. Die potentielle Gefahr der Gewaltausübung steigt. Durch die Abnahme der sozialen Kontakte sinkt zudem die öffentliche Kontrolle für Fälle häuslicher Gewalt. Weder Beratungsstellen noch Frauenhäuser stehen uneingeschränkt zur Verfügung – und in dieser Krise verschärft sich die Lage dramatisch.

Wir fordern daher u.a.:

  • Ländern / Hilfsstrukturen (v.a. Frauenhäuser) Finanzierungszusage für dezentrale (Not-) Unterkünfte für gewaltbetroffene Frauen, Kinder und andere vulnerable Gruppen geben
  • für erhöhtes Aufkommen hilfesuchender Frauen muss Ausbau und Finanzierung der Beratungen in Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen aufgestockt und mit professionellen und telefonischen Übersetzungsdiensten gewährleistet werden
  • Beratungsstellen benötigen unbürokratische, finanzielle Zuschüsse, um Hilfeangebot bei steigenden Bedarfen abdecken zu können (z.B. techn. Softwarelösungen f. Onlineberatung).
  • personelle Aufstockung der Hotline Hilfe gegen Gewalt
  • Mittel und Unterstützung für die Anschaffung zwingend notwendiger hygienischer Maßnahmen (Desinfektionsmittel etc.), was in vielen Frauenhäuser fehlt
  • Mitarbeiter*innen (Beratungsstellen, Frauenhäuser, alle Gewaltschutzeinrichtungen – auch ehrenamtliche) als systemrelevant einstufen

Frauen mit Schwangerschaftskonflikt:

Familienplanungs- und Beratungsstellen (mit Auftrag Schwangerschaftskonfliktberatung) können aktuell nur eingeschränkt arbeiten und ihr Beratungsangebot nicht mehr gewährleisten. Die Situation spitzt sich enorm zu. Hinzu kommt, dass die Geschäftsstellen der Krankenkassen teilweise geschlossen sind, so dass Frauen, die einen Abbruch hatten und eine Berechtigung zur Kostenübernahme haben, keinen Antrag auf diese Einreichen können. Einzelne Bundesländer (Ausführung = Ländersache) haben bereits beschlossen, dass Schwangerschaftskonfliktberatung nun auch telefonisch oder online stattfinden kann.

Wirt fordern daher u.a.:

  • Breite Öffentlichkeitsarbeit für Änderung des Beratungsangebots in diversen Sprachen + Medien (BMG / BzGA)
  • Sicherstellen, dass schwangere Frauen, die nach Beratungsregelung, medizinischer oder kriminologischer Indikation einen Schwangerschaftsabbruch wünschen oder benötigen, weiterhin Zugang dazu haben (in Kliniken und/oder niedergelassenen Praxen)
  • Auch Beantragung der Kostenübernahme von Schwangerschaftsabbrüchen bei der GKV muss nun online möglich sein
  • Zulassung des Home-use für den medikamentösen Abbruch mit telemedizinischer Begleitung bis zum Ende 9. Schwangerschaftswoche, entsprechend den Richtlinien der WHO

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Bündnisgrüner Erfolg – Marzahn-Hellersdorf bekommt neue Stadtteilmütter

Wie die Anfrage der Bündnisgrünen in der BVV zum Landesprogramm Stadtteilmütter ergab, erhält unser Bezirk ab 2020 27 neue Stadtteilmütter. Es ist ein Erfolg, dass das von uns in Marzahn-Hellersdorf initierte und wichtige Programm der aufsuchenden Familiensozialarbeit fortgeführt und ausgeweitet wird.
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Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlaments in Marzahn-Hellersdorf

Demokratiebildung ist ein wichtiges Anliegen unserer heutigen Zeit. Ein Kinder- und Jugendparlament kann dieses Anliegen unterstützen und jungen Menschen Gelegenheit zur Demokratieerprobung anbieten und einen wichtigen Beitrag zum parlamentarischen Demokratieverständnis leisten. In Marzahn-Hellersdorf gab es bereits von 2003-2008 eine Jugend-BVV und wir fordern schon seit längerem deren Weiterführung.

Daher haben wir uns dem Antrag der SPD angeschlossen, ein Kinder- und Jugendparlament oder ein äquivalentes Instrument der politischen Demokratiebildung unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Das Kinder- und Jugendparlament soll gegenüber der Bezirksverordnetenversammlung antrags- und redeberechtigt sein. Es ist zu prüfen, ob dem Kinder- und Jugendparlament ein jährlicher Finanzierungstopf zur Realisierung kleinerer Anliegen zur Verfügung gestellt werden kann. Zur Realisierung ist die Expertise des bezirklichen Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros zu berücksichtigen. Wir hoffen auf eine zügige Umsetzung möglichst zur nächsten Wahlperiode 2021.

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Kinderfreundliche Kommune Marzahn-Hellersdorf

In der Juni-BVV wurde ein Antrag der SPD, dem wir als Bündnisgrüne Gruppe beitreten sind zur Kinderfreundlichen Kommune Marzahn-Hellersdorf behandelt. Dieser Antrag (DS-1535/VIII) soll den Kindern und Jugendlichen im Bezirk mehr Beteiligungsrechte einräumen.

Kinderrechte sind Menschenrechte. Neben diesem zentralen normativen Anliegen braucht es auch operative Elemente auf kommunaler Ebene. Spielplätze, die Öffnungszeiten von Schwimmbädern, der Neubau von Schulen oder die Frage, wie kindergerechter öffentlicher Raum gestaltet sein muss, gehören als Indikatoren zum Diskurs dazu.

Das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ der Deutschen Unicef-Organisation begleitet Kommunen bei der Entwicklung von neuen und innovativen Arbeitsansätzen, evaluiert aber zugleich aber auch das bereits Vorhandene. Beteiligt man sich als Kommune an dem Programm, erhält man ein Siegel zur Berücksichtigung von Kindergerechtigkeit. In Berlin gibt es derzeit noch keinen Bezirk, der sich an dem Programm beteiligt.

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Bündnisgrüne in der BVV fordern mehr Solaranlagen für Marzahn-Hellersdorf

Mit zwei Anträgen fordern die Bündnisgrünen in der morgigen Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 23. Mai mehr Solaranlagen für Marzahn-Hellersdorf. Aufgrund des urbanen Charakters von Berlin ist die breite Anwendung von Wasserkraft, Windkraft und Biomasse als erneuerbare Energie­träger kaum möglich. Solarenergie spielt daher eine entscheidende Rolle für die Strom- und Wärmebereit­stellung in der Stadt. Berlin weist in der Tat ein großes Potenzial für die Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie auf Dächern und Fassaden auf.

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Neue Stellen durch das Jugendfördergesetz

Nickel von Neumann, bündnisgrüner Bezirksverordneter

Im Koalitionsvertrag hat sich Rot-Rot-Grün der besonderen Aufmerksamkeit und Fürsorge gegenüber unserer nachwachsenden Generation verpflichtet. Damit dieses Vorhaben noch vor dem Sommer gelingen kann, soll bis Ende Mai das Jugendfördergesetz im Parlament verabschiedet werden.

Wie eine Anfrage (KA-466/VIII) unseres Bezirksverordneten Nickel von Neumann ergab, wird es mit dem Beschluss des Jugendfördergesetz auch für Marzahn-Hellersdorf acht neue Produkte geben, sowie 2,5 Vollzeitaquivalente (VZÄ) werden als zusätzliche Stellen bereit gestellt:

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Fridays for Future in Marzahn-Hellersdorf

Der Tagesspiegel Reporter Ingo Salmen hat unser Kaulsdorfer Mitglied Maya Richter im Tagespiegel Newsletter vorgestellt:

Maya Richter wohnt in Kaulsdorf und besucht die Best-Sabel-Oberschule in Köpenick. Die 17-Jährige ist Beisitzerin im Landesvorstand der Grünen Jugend und engagiert sich für den Klimastreik „Fridays for Future“. Sie ist auch eingeladen, beim Osterweg in Marzahn (siehe Termine) ihr Anliegen vorzustellen, und will nach dem Abitur werden, was Christian Lindner gefallen dürfte: Profi. Was genau das ist, erzählt sie im Interview.

Wann waren Sie das letzte Mal freitags in der Schule? Dadurch, dass ich momentan Abitur mache, fiel es mir sehr schwer, zu den Demonstrationen zu gehen. Bei den großen war ich aber dabei und einigen weiteren, vielleicht sechs oder sieben Mal.

Was sagen Ihre Eltern dazu? Meine Eltern unterstützen das vollkommen und sagen, ich soll tun, was ich für richtig halte. Es hat einen wichtigen Grund, warum wir zu den Demonstrationen gehen: Wir wollen nicht einfach Schule schwänzen, sondern haben inhaltliche Forderungen.

Das gesamte Interview könnt ihr hier weiterlesen.

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Girls‘ Day 2019 im Rathaus Marzahn

Politiker müssen nicht immer nur alte Männer in Anzügen sein. Wir zeigen, dass es anders geht und wollen am Girls‘ Day jedes Jahr junge Mädchen für die Politik begeistern. Am 28. März fand wieder auf Einladung der Fraktionen in Marzahn-Hellersdorf sowie der Gruppe Bündnisgrüne der Girls‘ Day im Rathaus Marzahn-Hellersdorf statt. ‚

Die angebotenden 10 Plätze waren schnell vergeben und das Programm war wieder sehr spannend für die Schülerinnen. Nach einem kleinen Frühstück gab es einen Vortrag „Von BVV bis Bundestag“, bei dem die Möglichkeiten vorgestellt wurden sich auf den verschiedenen Ebenen politisch einzubringen. weiterlesen »

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Aktion der Grünen Jugend-Ost für eine bessere Wohnungspolitik

Am 14. September 2018 gab es eine Aktion der Grünen Jugend Ost unter dem Motto „Wohn in dieser Welt, wie es dir gefällt!“ vor dem S-Bahnhof Kaulsdorf für eine Welt, in der jeder Mensch gut leben und wohnen kann. Es wurde Infomaterial unter die Leute gebracht zur Wohnungspolitik. Mit unseren beiden Storys „Wir wohnen uns die Stadt zurück!“ und „Wir lassen uns nicht abhängen!“ wollten wir junge Menschen sowohl in der Stadt als auch auf dem Land erreichen, für jung-grüne Politik gewinnen und mobilisieren.

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